Fotos von Via Ferrata Roberto Tour 209 auf Fogo

Ekki und Ursula

Doch wie ich jetzt meine Fotos mit denen von Mustafa u.a. verglichen habe, habe ich durchaus einmal eine Stelle gefunden, bei dem ich das gleiche Motiv hatte (siehe mein Foto IMG_0138 zu Foto „6ein langer Quergang führt hinaus auf eine Scharte…. „). Da habe ich festgestellt, meine Fotos sind deshalb nicht so spektakulär, weil wir sehr früh eingestiegen sind und die ganzen Felsen mehr im Schatten lagen, so wirkt die Wand irgendwie harmloser. Auch wurden nur an den besonderen Stellen von den anderen bewusste Schaufotos gestellt, und es war nicht so viel Bewuchs und Gras vorhanden. Gras in einem Klettersteig ist immer schlecht, ist immer ein Zeichen, alles ja nicht senkrecht, alles harmlos, wenn noch Gras wächst. Zudem habe ich meine Bilder so nebenbei während dem Aufstieg gemacht und nichts gestellt und ich mich selbst auch nicht in gute Foto Position gebracht. (Eigentlich, wenn man das will, dann sollte man den gleichen Weg am Nachmittag wieder zurück gehen, dann hat man sicher besseres Licht und kann in Ruhe auch Fotos  bewusster aufnehmen).
 
Dafür sind jetzt viele Bilder zusammen gekommen (IMG_ 0076 vom Einstieg bis IMG_0163 zum Gipfel = 88 Stück), die Du wie ein Film ablaufen lassen kannst, die jeweiligen Uhrzeiten habe ich an einigen Fotos eingetragen.
Es ist alles so wie von Pitt und von Mustafa beschrieben, wirklich „leichter“ Klettersteig, Stufe A/B . Sibylle, also den kannst Du auf alle Fälle machen, so wie ich Dich kenne, ist nicht viel schlimmer als wir mit Dir in Santiago Cidade Velha  ins Ribeira Grande gestiegen sind über die Grogue Brennerei. Es ist halt nur ausgesetzter und steiler in der Bordeira Wand, das ist alles. Aber durch die Stahlseil-Sicherungen ist der Steig super sicher und. Du kannst auch die Zeiten gut abschätzen, also wir haben mit Pause in der Scharte von 9:00 Uhr (Einstieg) bis 12:45 Uhr (Gipfel Ponte Alto do Sul) =  ca. 4 h von 1.750 m auf 2.400 m = 650 Hm benötigt. Aber anstrengend ist das auch, die Höhenmeter muss man steigen, senkrechter mit Bein und teilweise Handarbeit. Oben haben wir dann bis um 13:30 Uhr auf Raimar gewartet, der über den Weg 212 zum Gipfel kam, er hat also länger gebraucht als wir für den Steig. Mit ihm sind wir dann zurück über den Weg Nr. 212 gegangen bis Monte Cruz (ab 14 Uhr bis 16:30 Uhr = 2,5 Std.).

Mein Empfehlung

Eigentlich empfiehlt es sich, den Klettersteig wieder runter zu gehen (rauf den etwas schwierigeren Teil von unten kommend rechts rum, runter den leichteren Teil, dann von oben kommend auch wieder rechts rum), dann hat man die Wand in einer Rundtour voll ausgekostet und zeitlich ist man schneller, als wenn man den Gipfel über den Weg 212 besteigt, der 212 er, das ist ein ganz schön anstrengender Weg. So ist meine Empfehlung.

Du kannst die Fotos auch gerne für Deine WEB Site benutzen, Du musst halt welche aussuchen.

Viele Grüße an Dich Silibell und an Dein Mann Geraldo und an die Kapverden (wir haben Heimweh danach)
Ekki und Ursula

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