Ebola und die Kapverden

von Gerhard Schellmann (Kapverden) (Kommentare: 0)

Überschwappen mit allen Mitteln verhindern

Die aktuell befallenen Regionen, nach dem Fact Sheet der CDC/USA
Die aktuell befallenen Regionen, nach dem Fact Sheet der CDC/USA

Mit allen Mitteln will die kapverdianische Regierung ein Überschwappen der auf dem Afrianischen Festland grassierenden Ebóla-Epidemie auf die Kapverden verhindern. Welche Gefahr solche Epidemien für den kapverdischen Tourismus bedeuten, musste man schon beim Dengue Ausbruch von 2009 erfahren

So interpretiere ich den Artikel in der Semana vom 7. August, in dem schon in der Überschrift der Begriff Triage gebraucht wird. Die Triage (französisch vom Verb „trier“ = sortieren, deutsch auch Sichtung, Einteilung) ist ein aus der Militärmedizin herrührender Begriff für die Aufgabe, etwa bei einem Massenanfall von Verletzten oder anderweitig Kranken darüber zu entscheiden, wie die knappen Mittel (personelle und materielle Ressourcen) eingesetzt werden. Die Ministerin berichtet, dass schon seit März die Grenzpolizei Reisende aus den betroffenen Ländern sofort in Quarantäne stecke, wo Sie auf Krankheitssymptome beobachtet werden.

Die Ministerin appelliert an alle Immigrante aus diesen Ländern, nur in dringenden Notfällen in ihr Heimatland zu reisen und sich vor der Reise bei den Gesundheitsbehörden zu informieren.

Im Detail: Ebóla: Cristina Fontes anuncia triagem nos aeroportos e pede aos cabo-verdianos para evitarem viagens aos países afectados pela epidemia. ASemana, 07.08.2014

Hintergrund-Artikel

Lesen Sie zur Problematik der Ebola-Epidemie auf dem westafrikanischen Festland auch unseren Hintergrundartikel  Ebola Epidemie im westlichen Afrika im Rahmen unserer Gesundheitstipps.

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