Zwei Portugiesen und ein Marokkaner wegen Drogenhandel und Geldwäsche festgenommen
Die Kriminalpolizei (PJ) hat in der Nacht zum Dienstag die Festnahme von drei Männern – zwei Portugiesen und einem Marokkaner – bekannt gegeben. Die drei wurden am Sonntag bei einer maritimen Operation in der Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) wegen internationalen Drogenhandels und Geldwäsche verhaftet.
Nach Angaben der PJ wurde die Operation auf See in der AWZ durchgeführt und führte zur „Festnahme auf frischer Tat“ der Männer, die des „internationalen Handels mit hochgefährlichen Drogen, Beteiligung an einem Drogenhändlerring sowie Geldwäsche“ verdächtigt werden.
Die Verdächtigen wurden an Bord einer Segeljacht aufgegriffen, die laut Ermittlungen zum Transport „großer Mengen“ Kokain und anderer Drogen von Brasilien nach Europa genutzt wurde.
Das für den Drogentransport eingesetzte Segelboot wurde beschlagnahmt, ebenso 6.875 Euro und 120.396 Reais (über 2.000 Kontos), die sich im Inneren des Bootes befanden.
Bei der Durchsuchung stellte die PJ außerdem Satellitentelefone, eine Präzisionswaage und Navigationsgeräte sicher.
Die drei Festgenommenen wurden dem Bezirksgericht Praia vorgeführt, das ihnen Meldeauflagen und ein Ausreiseverbot auferlegte. Unter diesen Maßnahmen müssen sie nun das weitere Verfahren abwarten.
Laut PJ wurde der Einsatz von der Zentralen Abteilung für die Bekämpfung des Drogenhandels und der organisierten Kriminalität durchgeführt – mit Unterstützung des in Lissabon ansässigen Maritime Analysis and Operations Centre – Narcotics (MAOC-N), der spanischen Guardia Civil und der Marine Mauretaniens.
Quelle: Dois portugueses e um marroquino detidos por tráfico de droga e lavagem de capitais