Streik von Beschäftigten beeinträchtigte den Flugverkehr nicht

Die nationale Flughafen- und Flugsicherungsgesellschaft ASA teilte am Donnerstag, den 19., mit, dass es während des Streikzeitraums weder zu Verspätungen noch zu Flugausfällen gekommen sei. Dies sei auf die Umsetzung von Notfallplänen zurückzuführen, die den reibungslosen Betrieb im ozeanischen Luftraum von Sal (FIR Sal Oceanic) gewährleistet hätten.

„ASA informiert, dass während des Streikzeitraums keine Verspätungen oder Flugannullierungen verzeichnet wurden. Dies ist das Ergebnis der umgesetzten Notfallpläne, die die Kontinuität der Operationen im ozeanischen Luftraum von Sal unter strikter Einhaltung der für Flugsicherungsdienste erforderlichen Sicherheitsstandards gewährleistet haben“, heißt es in der Mitteilung.

Zur Erinnerung: Technisches Personal sowie Mitarbeitende im Management-Support der ASA hatten am Montag, den 16., einen dreitägigen Streik begonnen, nachdem die Verhandlungen mit der Unternehmensleitung laut Gewerkschaft gescheitert waren.

Die Beschäftigten stellten drei zentrale Forderungen: eine Neueinstufung der betroffenen Berufsgruppen, die Gewährung einer technischen Zulage für Fachkräfte im Bereich der Luftfahrttelekommunikation sowie eine Qualifikationszulage für Techniker der Luftfahrtinformations- und Kommunikationssysteme (TICA).

Das Unternehmen wies zudem darauf hin, dass derzeit ein Verfahren zur Beauftragung einer spezialisierten Beratung im Gange sei, um das System der beruflichen Einstufung innerhalb des Unternehmens neu zu bewerten. Der Prozess soll noch in diesem Jahr abgeschlossen werden.

Im Rahmen der Verhandlungen mit den Beschäftigten erklärte ASA außerdem, alternative Vorschläge mit sofortiger Wirkung unterbreitet zu haben. Diese sehen zwar keine Neueinstufung der Berufsgruppen vor, beinhalten jedoch Gehaltsverbesserungen.

 

Quelle: Greve de funcionários não afectou operações aéreas, garantiu a ASA