Q3 2015 - Sammelartikel Mai/ Juni 2015

03.05. Corrida de Liberdade de Imprensa - Rennen zum Tag der Pressefreiheit in CaboVerde

Hier war ich gerade in Deutschland und habe mich natürlich riesig gefreut zu hören, dass Jussara auf den 2. Platz und Nadia auf Rang 3 wieder einmal mehr Siegprämien erlaufen hatten.

Ihr Debüt gab unser neuer „Laufstern“ auf der knapp 6 km langen Strecke: Simone Miranda gerade mal 14 Jahre alt und von der Körpergröße her unsere kleinste Läuferin auf der Langstrecke. Was ihr an cm fehlt macht sie durch Kampfgeist und unbändigen Willen durchzuhalten und dabei zu sein auf alle Fälle wett. Maninha (kleine Mana = ihr Spitzname) wurde als jüngste Läuferin in Anerkennung Ihrer Leistung eine Ehrenmedaille verliehen.

Natürlich durfte das fast schon obligatorische T`Shirt welches alle Athleten/innen bei solchen Lauf Events bekommen auch hier nicht fehlen. Damit alle reinpassen gibt es dieses vorzugsweise in Größe L - und man sieht wie Simone darin rauskommt.

Alles neu macht der Mai

Frei nach diesem Motto haben wir im Mai auf die Prämierung „Athlet des Monats“ verzichtet und alle, welche regelmäßig am Training teilgenommen hatten während ich in Deutschland war, mit neuen Laufhosen ausgerüstet.

Nachdem es bei Decathlon wieder Sonderangebote gab, ließ es das Budget zu auch noch Laufhemden zu kaufen und so unseren männlichen Nachwuchs einheitlich einzukleiden. Dazu gab es noch ein paar rosafarbene Hemden für die Mädels und statt weiterer Worte hier die Fotos welche sicher für sich sprechen.

Jogo das Ilhas Azoren - die unendliche Geschichte

Eigentlich sollten 4 Mädels und 4 Jungs zu den „Jogos das Ilhas“ für unter 16 jährige auf die Azoren reisen. Drei Athleten von JAK wurden von der Generaldirektion für Sport in CaboVerde dazu eingeladen: Katiza 100 m +200 m, Jussara + Gerson 800 m + 1500 m. Des weiteren waren 2 Mädels + 2 Jungs von Sal dabei, sowie ein weiterer Athlet von Sao Nicolau.

Im Vorfeld wurde daher entsprechend trainiert, sowohl auf unserem Erdfeld, als auch immer wieder in Praia auf der Piste im Nationalstadium, so dass schlussendlich alle hoch motiviert reisefertig waren. Eigentlich war der Abreisetermin auf den 26.05. geplant, aber leider hat der Verantwortliche bei der Generaldirektion (Sr. Jose Luis) so gut wie alles vermasselt.

Wir wurden von ihm am Montagmorgen ins CCV (Centro Comun de Visto = amtliche Stelle für die Erteilung von Schengenvisa) bestellt natürlich in der Annahme dass er alles bereits erledigt hat und wir nur noch die Visas abholen müssen. Aber....wir erlebten unser blaues Wunder.

Obwohl die Papier die von uns und unseren Athleten zunächst angefordert waren, alle bereits seit dem 03.05. vorlagen hatte der gute Mann es einfach nicht geschafft diese zeitnah abzugeben und einen Termin zu vereinbaren. Da er sich überhaupt nicht drum gekümmert hatte war nur mit viel guten Zureden die Sekretärin dort überhaupt bereit die Papiere durchzuschauen um festzustellen, dass noch alles Mögliche fehlte. Kurzum: Die Abreise wurde auf den 27.05. verschoben und bis Mittwochnachmittag sind wir nur noch hin- und hergerannt, zwischen dem Centro, Calheta, Pedra Badejo und schlussendlich noch dem Kinder-und Jugendgericht um hier eine richterliche Erlaubnis für das Verlassen des Landes für Katiza zu bekommen. Da beide Elternteile im Pass eingetragen sind musste natürlich auch der Vater zustimmen, dass sie reisen darf. Nun lebt dieser in Frankreich und in der kurzen Zeit war es unmöglich eine amtliche Bestätigung von ihm zu erhalten, zumal diese ja im Original vorliegen musste. Am Mittwochabend um 17:30 schloss das Centro und ich bekam die Auskunft, dass es leider noch keine Bewilligung gegeben hat, aber sicher morgen alle reisen können.

Nun hatten wir angenommen, dass nun alle gemeinsam einen Tag später fliegen, aber weit gefehlt. Der unfähige Mitarbeiter machte sich am Mittwoch Abend auf und davon und reiste auf die Azoren zusammen mit einem Jungen vom Judo und ließ die 8 Leichtathleten schlichtweg im Hotel sitzen.

Am Donnerstag konnten schließlich die Pässe abgeholt werden, die Visas waren genehmigt und alle waren nun guter Dinge, dass sie fliegen können. Was für ein Erstaunen als sie zur bestellen Zeit zum Flughafen aufbrechen wollten: Es gab gar keine freien Plätze mehr auf dem Flug....die Tränen flossen nur so davon und nach großem Einsatz des Sekretärs vom Leichtathletikverband wurden schließlich noch 4 Plätze freigegeben. Die Entscheidung fiel zugunsten der Mädels auch im Hinblick auf den Staffelwettbewerb, da der vierte Junge von Nicolau eh nicht reisen konnte, da ihm das Visum verweigert wurde.

Die Mädels kamen auf den Azoren an und hatten 30 Minuten später den ersten Wettkampf. Dazu musste in der Eile noch Sportkleidung besorgt werden, da 2 Koffer in Lissabon stehen blieben.

Trotz all der Aufregung, Spannung und Unwegsamkeiten kam Jussara über 800 m auf den 4 .Platz. Katiza kam ins Finale und wurde fünfte über 100 m.

Die Wettbewerbe über 200 m + 1500 m entfielen, da sie zu spät ankamen. Dafür entschloss sich unser Trainer Beto Jussara kurzfristig über 3000 m anzumelden und lieber auf die Staffel zu verzichten. Er hat sich nicht getäuscht - es war die richtige Entscheidung: Jussara kam auf den 2. platz und voller Stolz mit einer Silbermedaille nach Hause.

Um eine Erfahrung reicher schlossen wir das Kapitel mit einer Beschwerde über den unfähigen Mitarbeiter ab. Leider gab es keinerlei Konsequenzen für ihn. Er treibt weiterhin sein Unwesen in der Generaldirektion und wir können nur hoffen, dass wir nie wieder mit ihm zu tun haben werden.

07.06. Corrida Serra Malagueta - mittlerweile zum 8. Mal

Auch in diesem Jahr Bereits fand der „Minimaratona Serra Malagueta“ im Rahmen des internationalen Tages der Umwelt statt. Natürlich waren wir auch dieses Jahr dabei.

Da sich mittlerweile von den jüngeren doch viele für die Kurzstrecke entschieden haben und viel lieber sprinten wollen mussten wir dieses Jahr gar keine Auswahl treffen. Bereits schon gewohnt für diese Ausflüge ist die Anreise mit dem Galucho und auch dieses Jahr durfte die Verpflegung - Banane + Semmel mit Nusco - nicht fehlen. Wie schon mehrmals erwähnt gilt immer noch dasselbe: zum einen gibt es nicht in allen Familien so früh schon was zu essen und zum anderen kämpfen ein paar doch immer wieder mit Übelkeit während der Fahrt, so dass besser erst am Ziel gegessen wird.

Wie immer blieb nach der Einschreibung genügend Zeit zum Ankommen, zum Vespern mit ausreichend Zeit zum Verdauen vor dem Rennen und um die Gegend erkunden zu können, sich von den „alten Hasen“ die Strecke zeigen und erklären zu lassen.

Erfreulicherweise gab es wieder eine Kategorie „Kadetten“, so dass die unter 16 jährigen nicht mit den Senioren/innen um die Wette laufen mussten. Darüber hinaus wurde bei der Streckenlänge differenziert und die Preisgelder entsprechend fair verteilt.

Während Melissa bereits in der Kategorie der Seniorinnen starten musste, das sie schon 16 ist, konnten Jussara und all die anderen noch bei den Kadetten starten. Jedes Jahr ein bisschen besser organisiert ging es mit der gewohnten Stunde Verspätung schließlich los.

Auch auf diesem Rennen bewies Maninha, dass Sie mittlerweile ganz vorne mithalten kann. Zum ersten Mal lief Sie heute in die Preisränge (3. Platz) und nahm voller Stolz Ihren Scheck entgegen. Jussara kam auf Platz 2 und konnte somit ebenfalls zum Fundus von JAK beitragen.

Gerson kam auf platz 4 ins Ziel und in Folge alle anderen Jungs von uns. Einzig Melissa hatte fast aufgegeben. Heute war einfach nicht ihr Tag. Zunächst an zweiter Stelle liegend brach sie förmlich ein, nachdem sie von der nachfolgende Läuferin am Berg überholt wurde und war nahe dran aufzugeben. Jussara und Maninha sahen das von oben und kamen ihr entgegen gerannt um sie zu motivieren. Leider reicht es dann doch nicht mehr aus um noch auf den dritten Platz zu kommen. Enttäuscht mit sich selber dauerte es eine gute Zeit bis sie sich schlussendlich wieder aufraffte und sauer mit sich selber beschloss, dass ihr das nicht wieder passieren wird. Das anschließende gute Essen und die Rückfahrt mit der Gruppe verlief dann auch wieder entsprechend lauthals-fröhlich-kreischend.

14.06. Tendas El Shaddai - Maratona de Amizade

Eine ganz besondere Einladung erhielten wir von den „Tendas El Shaddai“ Die kleine Zeltstadt in Pedra Badejo ist ein Zentrum für Drogen /Alkoholabhängige Männer aller Altersklassen und wird geleitet von der charismatischen Persönlichkeit Honorio Fragate, den alle Tio (Onkel) nennen.

Das Zentrum lebt von Spenden, Partnerschaften mit nicht-staatlichen Organisationen wie dem Roten Kreuz, und Unterstützung staatlicher Stellen wie z. B. der Kommission für die Koordinierung der Drogenbekämpfung und vor allem auch vom unermüdlichen Einsatz und Kampf von Tio für seine Wahlfamilie. Das Wort Gottes steht dabei an erster Stelle - „Der Körper ist nichts. Das Wichtigste ist die Seele“ - verbunden mit einem engen und strengen Regelsystem welches in 3 Phasen unterteilt ist. Wer hierher zur Behandlung kommt bleibt freiwillig und ist bereit sich wirklich ändern zu wollen. Am Sonntag feierte die Zeltstadt ihren 19. Geburtstag und lud ein zu einem Freundschaftslauf über 18 km. JAK durfte nicht fehlen und wir waren mit 9 Athleten/innen vertreten.

Besonders gefreut hat es mich zu sehen wie die Gruppe doch weitgehendst wirklich zusammen unterwegs war und sich auch schnellere Läufer immer mal wieder zurückfallen ließen um die schwächeren mit anzuspornen um gemeinsam ins Ziel zu kommen, so dass es wirklich ein Feundschaftslauf wurde.

Wie immer darf bei solchen Events natürlich ein leckeres Essen hinterher nicht fehlen. Dazu wurden Diplome und Medaillen verteilt und sogar ich bekam eine Medaille überreicht für unsere Arbeit im Kinder- und Jugendbereich.

27.06. Kid`s athletics

Im Rahmen des „Olympischen Tags“ wurde JAK gebeten für Grundschulkinder von Venezia einen Vormittag mit dem IAAF-Programm Kid´s athletics zu gestalten. Natürlich sagten wir zu und hatten dann auch alle Hände voll zu tun. Am Liebsten hätten unsere Jungs und Mädels auch mitgemacht und sich im Wettkampf mit den anderen gemessen. Diesmal blieb Ihnen jedoch nur das Vormachen welches sie dann auch ganz ausgiebig gestalteten und so auf diese Weise doch jede(r) ein bisschen miteifern konnte.

28.06. Regionale Meisterschaften Santiago Nord

Neue Talente - Neue Schwerpunkte - Überraschung bei den Mädels - Weiterentwicklung

Im Vergleich zum letzten Jahr hat sich viel getan. Zuerst wurde kurzerhand der alte Vorstand vom Verband Santiago Nord seines Amtes enthoben. Nachdem 4 Jahre lang weder Versammlungen stattfanden, es nie in irgendeiner Form eine Jahresplanung gab und auch sonst der Präsident mehr durch Abwesen -denn Anwesenheit glänzte, der Vize klammheimlich bei Santiago Süd eintreten wollte und die Sekretärin des Verbandes nicht mal wusste dass sie diesen Posten innehat war es mehr als Zeit für Neuwahlen. Diese fanden erfolgreich statt und der neue Vorstand wurde mit 39 ja Stimmen + 1 Enthaltung erfolgreich eingesetzt. Schlechter wie es war kann es eh nicht werden und die Chancen stehen gut, dass das neue Team mehr auf die Beine stellt als die Vorgänger.

Auch bei JAK hat sich vieles getan und wo letztes Jahr nur eine Athletin über 400 m antrat waren es dieses Jahr sage und schreibe 7! Besonders Neusa, welche sich kurz entschlossen überlegt hatte dafür zu trainieren hat uns alle überrascht. Wo sie im letzten Jahr nach kurzer Zeit schon meinte sie sei nun genug gerannt und das würde reichen (nach 4x 50 m mit Erholungszeiten) war nun wie wild entschlossen beim Training dabei und konnte nicht genug kriegen. Entsprechend erfolgreich lief Sie dann auch auf Platz 2 und ließ Daniela welche eindeutig die besseren Voraussetzungen/Talent hatte aber nur wenig Bock auf Training deutlich hinter sich.

Im Weitsprung und über 100 m kam Leinira groß raus. Im letzten Jahr noch 3,21 m erzielte sie in diesem Jahr eine Weite von 4, 37 m. Über 100 m distanzierte sie Andreia und kam knapp hinter Katiza als dritte ins Ziel. Schade, dass ich hier keine Freudenschreie veröffentlichen kann - das würde mehr als geschriebene Worte sagen.

Vom neuen technischen Leiter und seinem Team gut durchorganisiert starteten wir zwar auch hier wie in Kapverden üblich ein bisschen später, aber alle Wettbewerbe konnten erfolgreich durchgeführt und die Gewinner prämiert werden.

Wer Fotos mag einfach auf Facebook vorbeischauen

https://www.facebook.com/AtletasDeKadjeta

Wer mehr an den Zeiten interessiert ist kann gerne auch hier weiter lesen.

 

März 2015 Unterstützung durch die Gemeinde / Rathaus

Nachdem der Sportreferent gewechselt hatte und der Neue im Amt sich von seiner besten Seite zeigen wollte wurden nun dieses Jahr wieder einmal die Vereine unterstützt. Wie auch beim ersten Mal 2013 waren wir der einzige Verein außerhalb vom Fußball welcher berücksichtigt wurde. Auch wenn die Fußballvereine der Erwachsenen immer noch viel höher eingestuft werden (sie bekamen pro Verein 900.- Euro) als die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen waren es doch immerhin umgerechnet 272.- Euro, die wir in Empfang nehmen konnten.

Rony und Jo waren verärgert, dass hier so große Unterschiede gemacht werden und haben sich auch dementsprechend beim Sportreferent beschwert. Es wird jedoch noch lange dauern und vielleicht auch nie eintreffen (Kinder und Jugendliche wählen schließlich nicht den Bürgermeister und sein Team) bis eine gewisse Gleichwertigkeit nicht nur der Altersklassen sondern auch der Sportarten stattfinden wird.

März 2015 Txuna

Wieder einmal hatte sich unsere beste Athletin - Eveline Nair, besser bekannt als Txuna bzw. Tchunuka - umsonst auf einen angekündigten Wettkampf vorbereitet.

Bereits im letzten Jahr sollte Sie international starten. Zuerst auf dem Festland, wobei hier dann vom nationalen Leichtathletikverband in letzter Minute aus Kostengründen ein Junge vorgezogen wurde. Er konnte das Zimmer mit dem begleitenden Trainer belegen und somit kam das günstiger. Dann wurde ihr von nationalen Leichtathletikverband zugesagt, dass Sie bei den Meisterschaften in Oregon teilnehmen dürfte. Diesmal war der Flug und das Zimmer zwar reserviert, aber sie bekam kein Visum.

Nun sollte Sie in diesem Jahr laut Verband in Äthiopien starten, aber nun ... fehlte es am Geld für das Ticket und sie musste wieder zu Hause bleiben.

Wir hatten schon gar nichts mehr zu ihr, gesagt um eventuellen Enttäuschungen vorzubeugen, aber der Verantwortliche vom nationalen Verband hatte sie eigenständig informiert und so die Hoffnung, dass es nun endlich klappen würde geschürt.

Glücklicherweise konnten wir sie wieder aufrichten, dass sie nicht alles hinschmeißt, sondern den Zorn und die Wut über die letztendlich nicht erfolgten Versprechungen nutzen konnte, um weiter zu trainieren. Sie hat sich nun zum Ziel gesetzt in diesem Jahr die 200m zu gewinnen und die bislang gültige Bestzeit ihrer Konkurrentin aus Sal (Lidiane) zu unterbieten. Damit würde ihre Chance steigen die nächste Kandidatin für eine Sportförderung zu werden.

Bislang wurden diese Förderungen alle nach Sal vergeben und wir hoffen und drücken ihr alle Daumen, dass sie es schaffen wird und damit endlich aus dem Schatten von Lidiane heraustreten kann.

Sri Chinmoy Peace Run in São Miguel am 25.03.

Rosa Mota

Im Rahmen der Feierlichkeiten zur 40-jährigen Unabhängigkeit der Republik Kap Verde beschloss die Organisation des Sri Chinmoy Peace Run vom 22. -27.03. die Friedensfackel auf die Insel Santiago zu bringen.

Die Eröffnung fand in der Cidade Velha statt und von dort aus starteten die 13 internationalen Athleten welche das offizielle Team für den Lauf in CaboVerde stellten. Sie kamen aus verschiedenen Ländern rund um den Globus. Natürlich waren auch alle „offiziellen Stellen“ bis hin zum Regierungspräsident anwesend und durften die Fackel halten und weiter reichen.

Die Gruppe machte an fast allen Grundschulen der Insel Station und erzählte dort über die Entstehung des Peace Run, dessen Idee und Hintergründe und sang das Lied über den Frieden welches von Sri Chinmoy stammte.

JAK hatte zusammen mit dem Sport-und Kulturreferent die Organisation für den Aufenthalt am 25.03. in unserem Bezirk São Miguel übernommen. Die älteren Jungs empfangen die Läufer/innen an der Grenze des Bezirkes (von Tarrafal kommend) und liefen gemeinsam - mit dem Besuch der Grundschulen in den folgenden Ortschaften - bis zum Stadion in Calheta.

Dort fand eine kurze Präsentation der Sprinterinnen statt. Die Grundschulkinder hatten Plakate zum Thema Frieden vorbereitet und sangen was das Zeugs hielt. Eine Taube durfte fliegen, die Fackel wurde durch die Reihen gereicht und zum Abschluss liefen alle noch der Fackel im Stadion hinterher.

Ab dem Stadion liefen auch die jüngeren Mittlestreckenläufer/innen von JAK mit dem Team des Peace Run und verabschiedete die Gruppe an die Bezirksgrenze, von wo aus sie weiter Richtung Praia lief.

Es war für unsere teilnehmenden Athleten ein ganz besonderes Ereignis, da alle Beteiligten unterwegs nacheinander mit der Fackel laufen oder die Fahnen schwenken durften.