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Von ihrem Wahlheimatort Calheta waren wir etwas enttäuscht

von Dorren & Thorsten

<p>Santiago / Pico Antonia</p> <p>Auf der Höhe von Rui Vaz</p>
Pico Antonia
Höhe von Rui VAz

Liebe Frau Schellmann,

nun sind wir schon einige Wochen wieder zu Hause, denken aber noch fast jeden Tag an den schönen Urlaub auf den Kapverden zurück. Das von Ihnen zusammengestellte Reisepaket war wie für uns gemacht.

Besonders hat uns die Insel Santo Antao mit ihrer schroffen Landschaft gefallen. Gleich der Abstieg ins Paultal begeisterte uns so, dass wir noch den Umweg über den Wanderweg 102 über den kleinen Zwischengipfel bei Sandra mit einbanden. Dort wurden wir mit Kaffee aus eigener Ernte bewirtet. Der Abstieg durch das wasser- und pflanzenreiche Tal entschädigte uns komplett für den Zwischenaufstieg.
Bei Sabine im Paultal haben wir uns besonders wohl gefühlt. Die landestypische Küche und die vielen Hintergrundinformationen, die es bei ihr gaben waren nach den wunderschönen Wanderungen die I-Tüpfelchen unserer Tage. Sie kümmerte sich auch rührend um mich, als ich mir eine Magen-Darm-Geschichte einfing, die aber schnell wieder verflog. Völlig problemlos rettete sie unsere Übernachtungsschwierigkeiten, welche sich aufgrund eines Todesfalles bei Senior Antonio ergaben. Wir würden uns freuen, wenn Sie unseren Dank weiterleiten. Leider haben wir
versäumt uns die E-mail-Adresse aufzuschreiben. Keine der Wanderungen auf Santo Antao möchten wir missen, jede hielt landschaftliche Highlights bereit. Mal ganz etwas anderes war die spektakuläre Küstenwanderung. Die Einheimischen sind uns stets freundlich undlächelnd begegnet und waren immer hilfsbereit, wenn die Wegfindung etwas schwierig wurde.

Santiago ist landschaftlich sicher unspektakulärer, alles ist sanfter.
Hier waren wir viel mit Joe unterwegs, der gern auf unser Wünsche einging und uns mit hinreichend Informationen über Land und Leute versorgte. Ohne Guide wären tatsächlich einige Wege schwer zu finden gewesen. Der einheimische Guide zum Pico Antonia war etwas wortkarg, was aber nicht weiter gestört hat, da wir ja sonst auch zu zweit unterwegs sind. Leider durften wir nur auf den Vorgipfel. Das Hotel in Rui Vaz ist ein Traum - der Blick vom Balkon über die Täler ist herrlich. Wenn die Wolken raufziehen sieht alles ganz mystisch aus.

Von ihrem Wahlheimatort Calheta waren wir etwas enttäuscht. Vieles ist kaputt und viel Schmutz - ein krasser Gegensatz zum bisher Erlebten. Wir nutzten die feien Tage, indem wir mit dem Aluguer nach Tarrafal und Praia fuhren. Der Strand in Tarrafal ist sehr schön, gern hätten wir die letzten Tage auch hier verbracht. Allerdings wäre uns dann die nette Unterhaltung und die vorzügliche Küche von Benedita entgangen. Bei ihr möchten wir uns noch einmal ganz herzlich bedanken und hängen ein paar Fotos vom Abschiedsabend an. Grüßen Sie sie bitte ganz lieb von uns.

Alles in Allem sind wir komplett begeistert und schwärmen jedem der es wissen möchte von Ihrer Wahlheimat vor. Wir können uns gut vorstellen auch die noch ausstehenden Wanderinseln zu besuchen.

Liebe Grüße Torsten und Doreen

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