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Individuelles Inselhopping Santiago - Fogo - SaoVicente - SantoAntao

von Susanne & Andreas

Casa Marisa 2.0 - Eröffnet 1.10.2015

Hallo Frau Schellmann und Team,

sind gestern wieder zuhause gelandet und bevor uns der deutsche Alltag wieder einholt, schnell ein paar Zeilen (nix mehr mit no stress:-)). Vielen Dank für die tolle Organisation, es hat alles prima geklappt.

Die Flüge konnten alle pünktlich starten (besser als die Deutsche Bahn..) die Transfers klappten reibungslos, auch wenn wg Sprachproblemen es nicht immer möglich war mit dem Fahrer direkt den nächsten Transfer auszuhandeln. Das war überhaupt sehr interessant und sollte durchaus in den Reisebeschreibungen Erwähnung finden, dass ausserhalb der Tourismusinsel Sal die Verständigung, deutlich eher auf Französisch (ggf Spanisch) möglich ist, als auf Englisch. Aber natürlich kommt man irgendwie klar.

Die Hotels waren gut ausgesucht: in Tarrafal waren wir sehr froh im Kingfisher gelandet zu sein. Da wir das erste Mal auf die Kapverden geflogen sind und in Tarrafal zu Anfang der Reise mit der "Architektur" und der Armut des Landes konfrontiert wurden, war Kingfisher ein guter Rückzugsort... Ggf lag es ja an dem Cyclon Ende August, dass der Ort nicht gerade einladend ist. Auch hatten wir auf Santiago noch einigen Regen und ich brauche Ihnen nicht zu erzählen, wie dann die Straßen und der Markt in Assomada aussehen... Aber die Insel war grün:-). Wir dachten am Ende unserer Reise, dass wir jetzt nochmal nach Santiago müssten, um unsere Eindrücke zu revidieren.
Auch hätten wir natürlich mehr Zeit gebraucht, um der Insel gerecht zu werden. Es wird ja schließlich einen Grund haben, warum Sie dort leben (hübsches Haus übrigens).
Das Santa Maria in Praia war für unsere Zwecke praktisch, weil zentral gelegen. Für einen längeren Aufenthalt eher nicht, da Zimmer sehr klein.

Das Casa Beiramar auf Fogo war extrem charmant. Und das Hühnchengericht mit den säuerlichen Früchten wirklich sehr lecker. Da Mustafa natürlich mit dem Neubau in der Caldeira beschäftigt ist, haben wir ihn nur einmal kurz gesehen und da wir uns am Abreisemorgen verpasst haben, konnten wir ihm den Voucher für die Inselrundfahrt nicht geben (hat aber stattgefunden, war toll) Für uns blöde Europäer unbegreiflich, wie die Menschen auf der erkalteten Lava ohne Ackerboden mit der einen Ringstraße in Zukunft leben wollen. Unglaublich mit welchem Mut sie sich an den Wiederaufbau der Häuser machen.Wir haben gute Lust in 5-10 Jahren nochmal hin zu fliegen.

Das Kiras boutique Hotel in Mindelo war das absolute Highlight. Zentral, wunderhübsch und liebevoll eingerichtet, tolle Aussenbereiche und das beste Frühstück der Kapverden! Und über allem wachend, die sehr zuvorkommende reizende Isabell, die auch noch perfekt Deutsch spricht.. Immer wieder gerne, wir haben uns auf Santo Antao sehr gefreut, nochmal dort zwischen zu landen.

Die Unterkunft in Ponta del Sol war die Einzige, die wir nicht empfehlen können. Wir waren auch die einzigen Gäste... Sauber ja, wir konnten uns auch eines der Zimmer aussuchen, Frühstück ok. Aber ohne jeglichen Charme, dezentral, Blick auf marode Hinterhöfe und Müll, dahinter das Meer, kläffende Hunde die ganze Nacht. Der Einzige, der französisch sprach, war selten erreichbar, so dass Tourplanung hier nicht möglich war. Ggf ist der Eindruck im Dez aber auch ein anderer, wenn das Haus voll ist. Wenn sie das nächste Mal dort sind, schauen Sie sich doch mal das neue kleine guesthouse "eat and sleep" direkt an der Meerpromenade in der Nähe des Tartuga an. Fünf Doppelzimmer. Wohl Teil einer Kette. Die "Managerin" eine junge Frau war einige Monate in Deutschland und spricht gut Deutsch. Kontakt alycosta2@hotmail.com. Wir haben uns dort abends zum Sonnenuntergang auf ein Bier hingesetzt, kamen prompt mit anderen travelern ins Gepräch und dank der Infos und Vermittlung von Carla konnten wir dann doch noch schöne Wanderungen machen. Ribeira paul (uff...) und Ribeira da Torre.

Die Fahrt über die alte Straße von Ponto Novo nach Ponta del Sol war der Knaller. Da hatten wir auch Glück mit dem Wetter und freien Blick in alle Richtungen. Wahnsinn.

Sal: danke, dass sie das Morabeza ausgesucht haben. Die sehr schön gestaltete und schon eingewachsene Anlage ist wirklich das Highlight in Santa Maria. Die Zeit auf Sal war so gut für uns, ich konnte 2
Tage tauchen, ansonsten ist jeder Tag auf der Insel zu viel... Wer, der individuell unterwegs ist, tut sich das freiwillig an...

Insgesamt war das eine sehr interessante Reise, das "Inselhopping" war so für uns ok, zumal bei uns zeitlich alles völlig problemlos geklappt hat. so hat man doch einen wesentlich besseren Einblick in die Vielschichtigkeit des Archipels. Wie so oft in fremden Ländern braucht man einige Tage, um sich an das Land zu "gewöhnen", zu wissen wie die Dinge laufen, wie man einen Aluguer benutzt etc. kurzum, 4 Wochen wären toll gewesen, aber die Zeit haben wir leider nicht. Ich hoffe, Sie hatten eine schöne Zeit in "good old Germany", das Wetter war ja sehr schön hier für die Jahreszeit.
Vielen Dank nochmal für den reibungslosen Ablauf der Reise.
Susanne und Andreas

Kurz-URL http://goo.gl/JbhjXw

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