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die „authentischen“ Kapverden

von Markus & Marlena

Serra von der Pousada da Vassora

Liebe Frau Schellmann,

wir sind nach 9 erlebnisreichen Tagen auf den Kapverden wieder gut zuhause angekommen. Alles hat perfekt klappt, weshalb ich gerne ein paar lobende Worte sowohl über Sie als auch über das Land verliere.

All die Probleme Afrikas wie Korruption, Kriminalität oder Krankheiten haben wir auf unserer Reise nicht vorgefunden. Stattdessen haben wir freundliche, hilfsbereite und zuverlässige Menschen, gutes Essen (vor allem der frische Fisch ist sehr lecker und dazu noch für europäische Verhältnisse sehr günstig) und komfortable Unterkünfte vorgefunden. Also alles, was man für einen perfekten Urlaub braucht.

Insel Santiago

Wir waren zunächst 4 Nächte auf Santiago, wo wir den Pico da Antonia bestiegen haben und die klassische Wanderung durchs Gongon-Tal gemacht haben. Besonders erwähnenswert fanden wir die Poussada Vassoura, ein Landhaus mitten im Nirgendwo, das aber durch komfortable Zimmer, hervorragendes Essen, einen tollen Ausblick und vor allem durch ein herzliches Gastgeber-Ehepaar besticht. Von dort aus lässt sich auch problemlos ein Tagesausflug nach Tarrafal unternehmen. Auch Cidade Velha ist einen Besuch wert. Auch dort gibt es hervorragenden frischen Fisch.

 

Insel Fogo

Danach ging es für 3 Nächte nach Fogo, sicherlich der Höhepunkt unserer Reise. Beim Komfort muss man v. a. in der Caldeira gegenüber Santiago deutliche Abstriche machen, dafür entschädigt die Vulkanlandschaft reichlich. Natürlich haben wir den Pico de Fogo bestiegen und darüber hinaus den Klettersteig hinauf zum Punto Alto do Sud gemacht. Beides absolut empfehlenswert. Auch beeindruckend ist es, wie die Menschen in der Caldeira, welche vor 3 Jahren alles verloren haben, die Ärmel hochkrempeln und Ihre Heimat wieder aufbauen.

Insel Sal

Zum Abschluss der Reise ging es noch für einen Tag nach Sal. Hier haben wir aber erst mal einem Kulturschock erlitten – Santa Maria ist eine künstliche Touristenlandschaft, wie sie so auch auf den Kanaren, den Balearen oder in der Türkei vorzufinden ist. Außerdem ist alles ca. 50% teurer als auf Fogo oder Santiago. Dafür hat man allen touristischen Komfort und der Strand ist definitiv traumhaft. Jedem das seine.

Uns haben aber trotzdem die „authentischen“ Kapverden auf Santiago und Fogo besser gefallen 

Wir wünschen Ihnen alles Gute und hoffen auch für das Land, dass es seine positive Entwicklung fortsetzt.

mfG

Markus & Marlena Harteis

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