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Der ganze Urlaub hat uns noch lange beschäftigt

von Gerhard Schellmann (Kapverden)

Pico de Fogo mit  Weihnachsstern
Weihnachsstern in der Caldeira
Vulkan Pico de Fogo

Hallo Frau Schellmann,

heute habe ich endlich mal die Zeit gefunden Ihnen ein Feedback zu unserer Reise im Januar zu geben.

Also, vielen Dank für die suuper Planung durch Sie!
Hat alles soweit geklappt - ohne Probleme und Stress. Einmal nur - auf dem Airport von Praia kam das Taxi nicht, aber da wir die Nummer hatten, haben die Taxikollegen ihn angerufen und er war 10min später da - also
auch kein Problem.
Sehr nett, die Leute auf Santo Antao und Fogo - auf Santiago auch - aber eben doch irgend wie anders ....

Auf den kleineren Inseln fühlt man sich sicherer, auf Santiago ist die Stimmung anders - man muss mehr Obacht geben und auch Cecilio, der übrigens ein super Guide ist, spricht von den "Schwarzen" dort....
Es war auf jeden Fall eine Erfahrung, die wir wieder gemacht haben und die uns wieder vor Augen geführt hat, wie gut wir es in Deutschland haben. Andererseits kam es uns auch nicht so vor, als ob die Leute dort unglücklich wären. Sie sehen also, das uns das alles doch noch beschäftigt.

Santo Antao ist natürlich der Knaller vom Wandern her und die Tage im Krater, sowie der Aufstieg auf den Fogo werden unvergesslich bleiben. Wir hätten irgend wie noch einen Tag länger, oder eine Nacht weniger in
der Caldera bleiben sollen, um dann eventuell das Gepäck in ein Hotel in Sao Filipe bringen zu lassen um dann von oben nach Mosteiros abzusteigen und mit dem Aluger dann zur letzten Nacht nach Sao Filipe zu kommen.

Die letzten Tage in Ribeira Grande waren ganz schön, da wir gerade zu einem "Festival" angekommen waren, dessen Sinn uns niemand erklären konnte, da keiner des Englischen mächtig war - nicht mal an der Rezeption des Hotels.

Es ist alles so widersprüchlich dort ... einehlich dort ... einerseits ist mal Weltkulturerbe, anderseits verfällt das Fort schon wieder an allen Ecken und Enden. Die Ruine der Kathedrale am Ortseisgang dient als große Toilette - es stinkt überall und auch der Weg durch`s Dorf hinauf zur Festung ist für manche Gäste sicherlich sehr gewöhnungsbedürftig.
Die Badestelle mit Restaurant unterhalb unseres Hotels ist verlassen und verfällt. Im ersten Zimmer, das wir erhalten haben lief das Duschwasser direkt in den Raum - keinen kümmert`s. Nach meiner - etwas lauteren  Beschwerde - bekamen wir ein Zimmer mit Balkon. o.k., die Tür zur Minibar (in der eh nix drin war und die hier eigentlich auch nicht benötigt wird) hing die Tür nur noch an einem Scharnier, aber was soll's. Frühstück gab es von 8:00 - 10:00.
Um neun Uhr sitzt die Bedienung da und langweilt sich, obwohl kein Kaffee, keine Marmelade und auch sonst schon nichts mehr da war - dabei waren nur etwa 15 Leute im Hotel.
Zur "Entlastung" muss ich aber auch hinzufügen, dass wir hier das geschmacklich beste Dinner am letzten Abend hatten!
Sie merken schon, von Santiago, dass sich ja ein bisschen weltoffener geben will, hätten wir ein bisschen mehr erwartet.

Danke noch mal für Alles!

Harald & Sigrid Diener aus Münster

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