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Als Frau alleine auf Antão beim Wandern

von Annette Knauer

Abstieg auf dem Wanderweg 105 (Pico da Cruz - Ribeira de Janela)
Pico da Cruz - Rib. de Janela

Erlebnisse auf der Wandertour vom Cova-Krater bis Ponta do Sol

Schwierig war es, den jeweils richtigen Einstieg zum Tal zu finden, besonders bei Espongeiros. Fragen konnte ich Niemanden, außer Esels...! Auch habe ich eigentlich keine Wandersleute getroffen, denen ich mich hätte anschließen können - veilleicht, weil auch noch keine Saison war! Außer am Küstenweg, da gab es noch andere Wanderer zu Hauf. Aber da war ja der Weg auch klar, entweder vor oder zurück. Der Küstenabschnitt hat mir besonders gut gefallen.

Am 3. Tag hätte ich gerne die lange tour gemacht von Cha de Pedras nach Cha de Igreja. Aber der chef in Cha de pedras wollte wohl nicht, dass ich das mache. Normalerweise wird mit dem Taxi nach Boca de Ambras gefahren und dann gelaufen. Ich solle es auch so machen, alles andere wäre nicht gut! Naja, ich bin ja ein braves Mädel und habe auf ihn gehört. Danach hats mich dann doch ein bisschen geärgert, weil ich schon sehr früh in cha
de Igreja war.

Generell ist das Wandern alleine schon möglich, aber durch die fehlende Beschilderung und mangelnde Auskunftsmöglichkeit manchmal doch auch sehr spannend! Eindeutige Wege gibt es nur, wenn man am Abstieg oder Aufstieg ist - ansonsten eigentlich nicht. Kleinere Wege, Querverbindungen, sind überdies schwierig zu finden.
Bei Espongeriros erschien es mir doch wie ein Wunder, tatsächlich nach langem Hin und Her laufen, den richtigen Abstieg gefunden zu haben! Ich weiß nicht, ob ich das alleine Wandern empfehlen würde.
In Cha de Pedras war zwar eine Gruppe von Nomades, aber der guide war nicht sehr gesprächig, was den Weg anging. Naja, es hat ja trotzdem geklappt.

Die Unterkünfte

Die Pensionen waren auch gut: Kiras am allerbesten, dann kam Sabine, dann Cha de Pedra etc.. In den Unterkünften, in denen die Chefs nicht da war, wusste keiner Bescheid, weder was den transfer anbelangt, noch über die voucher, noch über andere Informationen. Da war es dann auch schwierig nur mit Französisch! Aber trotzdem die Unterkunft war immer gut, auch wenn es manchmal ein bisschen chaotisch erschient, weil scheinbar niemand Bescheid wusste! Dem einzigen Transfer, den ich "nachtelefonieren" musste, war der Transfer vom Flughafen Sal nach Les alizes

Die Insel Sal

Sal war für 2 Nächte auch ganz ok zum Schluss und eigentlich schon ein krasser Gegensatz zu den bisherigen Inseln. In Santa Maria waren die Touris die Hauptatttraktion für die Händler, entsprechend hatte ich immer eine Traube von Männern an mir hängen, was ich als ein bisschen lästig empfand und die all-inclusiver Touris sind ja auch nicht sehr kauffreudig. Sal war ok, aber wieder kommen muss ich nicht. Dagegen würden mich die anderen Inseln schon mehr interessieren. 

Bemrung G. Schellmann: GPS-Daten bei Buchung

Wir empfehlen die Mitnahme eins GPS, Unser Kunden erhalten für diese Tour als Teil der Reiseunterlagen die Freischaltung eines Link zu den Gps-Daten im GPX-Format

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