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Super Essen im Marina Tarrafal

von Klaus Friewald

Auszug aus einem privaten Reisebericht - mit frdl. Genehmigung des Autors

Der Garten des Marina Tarrafal © Klaus Friewald
Marina Tarrafal
Der Garten

05.03. Montag

Im Voraus gebuchten „Marina Tarrafal“ bekommen wir unser Zimmer zugewiesen. Sehr einfach, mit Betonboden, aber mit sauberen WC und funktionierender Dusche. Außerdem sehr freundlichem Familienpersonal. Cheffe Thomas spricht Englisch.

Thomas ist von Teneriffa und hat auf der Fähre „Armas“ gearbeitet, als diese noch zwischen Teneriffa und La Gomera unterwegs war. Mit der Ausrangierung der Fähre nach Cabo Verde ist auch er mit gegangen. Jetzt ist er seit 1 ½ Jahren in Tarrafal und hat Familie.

Abends gibt es Garopa Fisch vom Grill im Freien. Alles sehr lecker, nur die Gräten nicht. Ich sitze noch mit einer Flasche Douro vor dem Zimmer. Das ist die richtige Abendandacht, um einzuschlafen.

Nachts gibt es keinen Strom, daher auch kein Licht. Kein Problem, wir haben Stirnlampen. Reisetipp für Männer: Normale Handlampen eignen sich schlecht zum treffsicheren Pinkeln.

06.03. Dienstag

09:00 Herrliches Frühstück im Freien. Anschließend suchen wir eine Mercearia, um Wein einzukaufen.

Wir wandern zu den eintreffenden Fischern am Strand und sehen uns das Getreibe um den Fischfang an. Hunderte Makrelen werden auf uralten Holzstücken zerlegt und gesalzen. Das geschieht ohne Stuhl und Tisch, direkt über den Steinen. Die Fische werden so für den „Export“ nach Porto Novo und Mindelo präpariert.

Am späten Nachmittag gehen wir zur Playa. Etwas Abkühlung in den heran rollenden Wellen tut gut. Sehr fotogen sehen die farbigen Quallenblasen aus, die im schwarzen Sand liegen und den Rückzug ins Meer nicht mehr geschafft haben. Das erzeugt Misstrauen beim Baden.

Zu Abend gibt es Makrelen vom Grill, so viel wir wollen. Die Beilagen sind köstlich. Es fehlt an Nichts.

Thomas am abendlichen Grill

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