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| Türkei pur erlebten wir auf unserer Wanderung rund um Aspendos: Antike Stätten, freundliche Landbewohner, ein großer Wochenmarkt. |
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So kommt man hin:
Von Kemer mit dem Dolmus nach Antalya-Otogar. Dieser riesiger Bahnhof für Busse und Taxis aller Art ist der Umsteigepunkt, um näher an unser Ziel zu gelangen. Weiter ging es mit dem Überlandbus Richtung Alanya auf einer Autobahn, wo Ziegen und Esel auf dem Mittelstreifen grasen und sich gelegentlich auch mal ein Eselkarren verirrt.
Um letztlich nach Aspendos zu gelangen, gibt es mehrere Alternativen:
Das Amphitheater von AspendosNicht nur wir, sondern auch viele andere Touristen, per Bustour unterwegs, besichtigten das am besten erhaltene Theater Kleinasiens. Neben den Sitzreihen ist hier ausnahmsweise auch das Bühnengebäude erhalten. Ein massiver, dreigeschossiger Bau, der das Halbrund auf der Schnittseite begrenzt. Oberhalb der Sitzreihen führt um das ganze Theaterrund eine überdachte Säulengalerie. Der gute Zustand ist darauf zurückzuführen, daß die Seldschucken es im 13. Jahrhundert als Karawanserei benutzten und deshalb gut instandhielten. Noch heute finden dort Aufführungen statt. | ||
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Durch Jerusalemsalbei und Christusdorn hindurch ging es wieder abwärts zum Dorf Belkis, und weiter zum Aquädukt. Es ist das am besten erhaltene Aquädukt in der ganzen Türkei (laut Führer noch 924m lang) und leitete zu seiner Zeit das Wasser über eine 20 km lange Strecke aus den Bergen in die Stadt auf dem Hügel.
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Freundliche Menschen bei der Landarbeit
Vorbei an Weizen-, Tomaten- und Baumwollfeldern wanderten wir an einem Kanal entlang durch die fruchtbare Ebene Richtung Serik.
Frauen mit Kopftüchern bei der Baumwollernte, Männer, die um den Ertrag verhandeln, ein Ehepaar, das Sesam erntet, uns zu sich her rief und frischen Sesam schenkte, freundliche Menschen, die uns grüßten und winkten, Wasserschildkröten, Frösche und Krabben im Kanal, ländliches Leben und Treiben und zu guter Letzt noch ein älterer Mann, mit einem noch älteren Pickup und 2 total verdreckten Kälbern, der uns eine Mitfahrgelegenheit anbietet.
Wochenmarkt in SerikZu dritt vorne im Auto gelangten wir rumpelnd nach Serik - mitten auf den Wochenmarkt der Kreisstadt. Lebendig, laut, voll, nur Einheimische, Frauen in Hosen und Kopftücher bis zur Unkenntlichkeit versteckt und Männer über Männer. Ich bin froh, als ich wieder im Bus sitze und in Antalya eine junge türkische Frau ohne Kopftuch einsteigt, endlich wieder etwas Vertrautes.
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Zu den ewigen Feuern von YanartasSo kommt man hin: Mit dem Dolmus Richtung Kas. Aussteigen an den Cafés von Ulupinar. Von dort aus kurz geradeaus, links abbiegen und die Straße runter bis am Dorfanfang rechts ein Hinweis auf eine Gaststätte kommt. ...
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Wie aus dem bösen Ungeheuer ein gutes wurde"Vor langer, langer Zeit, da machte den Lykiern ein Ungeheuer arg zu schaffen. Es hatte einen schlangengleichen Schwanz, den Körper eine Ziege, den Kopf eines Löwen, und aus seinem Rachen spie es Feuer und Schwefel. Sein Name war Chimäre. Wie es in solchen Geschichten immer zugeht, gab es auch einen König Jobates, einen nicht minder schönen Helden ... nein, es ist nicht ganz so gelaufen, wie Sie jetzt vielleicht denken.
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Kemer & Lykische Küste - Fazit |
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Die türkische Riviera - mehr als nur Sonne und StrandWir haben bei dieser Reise (unserer ersten Türkeireise) viele Vorurteile und Falschinformationen über Bord geworfen. Egal, ob man für altes Gemäuer etwas übrig hat oder nicht, die Menschen der Antike wußten jedenfalls, wo es schön ist. Ob zu Fuß, per Dolmus oder mit dem Auto, nutzen Sie auf alle Fälle die Gelegenheit zu Ausflügen. Zum Baden an wunderschönen Stränden, zum Besuch antiker Stätten, zum Ausflug in die Landschaft. Wir können Ihnen Kemer als Ausgangspunkt für die lykische Halbinsel empfehlen.Die Menschen sind äußerst freundlichDie einheimische (Land-) Bevölkerung, die nicht am Tourismus beteiligt ist, ist freundlich, nett, hilfsbereit, offen. Es sind viele aus Deutschland zurückgekehrte Türken anzutreffen, die sich freuen, mit ihren (mehr oder weniger guten) Deutschkenntnissen weiterhelfen zu können. Daneben gibt es aber auch eine Zahl von klebrigen, distanzlosen Taxifahrern, "Führern" und Händlern. Leider greift immer mehr die Unsitte um sich, daß sich Kinder für Bonbons zum Photographieren anbieten.Es gibt noch viel mehr zu entdeckenDarum werden wir 1998 um Ostern nochmals einen Kurzurlaub an der türkischen Riviera machen. Diesmal östlich von Antalya, in Side. Dort werden wir sicher den diesmal verpaßten Besuch im Hammam nachholen.Wir freuen uns über jede Email zu diesem Bericht, aber natürlich auch über Informationen zu der Gegend östlich von Antalya als Vorbereitung für unsere nächste Reise. |