Marazul? - Hotel Tarrafal? - Baia Verde?
Wir machen uns auf die Suche nach einem geeigneten Platz für unser Abendessen.
Wir wollen ins Marazul. Das neu erbaute Hotel liegt in einer fast unheimlich wirkenden Neubausiedlung. Alles wirkt unbewohnt und duster. Auf der Terasse ist auch nichts los, wir wären die einzigsten Gäste. Trotz wunderbarem Sternenhimmel ist es kein Ort für uns.
Wir drehen wieder um und landen schließlich auf der Terrasse vom Baia Verde. Wir probieren hier erstmals eine Cachupa. Das Nationalgericht wird aus zerstoßenem Mais, Bohnen, Kichererbsen und allem, was die Küche sonst an Gemüse zu bieten hat lange gekocht. Zugefügt werden je nachdem noch Kartoffeln, Fisch und / oder Fleischstücke. War ganz ok. Gerhard steht auf so was.
Den Nachtisch Papaya doce sollten Sie unbedingt probieren. Gekochte Papaya in angedickter Zuckersoße mit geriebenem Schafskäse. Einfach gut.
Auf der Terrasse treffen wir wieder auf die Portugiesen von Ponta do Sol. Die haben sich ein Auto für Santiago gemietet und sind einen langen interessanten Tag lang durchs Landesinnere gefahren. Sie haben sich Zimmer im Hotel Tarrafal genommen. Sei ganz ok, aber irgenwie steril. Dort essen wollten sie nicht.
Der Leuchtturm von Ponta Preta
Am letzten Tag auf Santiago unternehmen wir noch eine Wanderung zum Leuchtturm beim Ort Ponta Preta.
Wir hatten zusammen mit einem deutsch - holländischen Ehepaar unserer Pensao gefrühstückt und Reiseerfahrungen ausgetauscht. Also nochmal los, den Berg hinauf und an der Küste entlang. Als der Weg schließlich zur Kletterpartie ausartete, haben wir wieder umgedreht und uns unter die Palmen gelegt.
Abends haben wir im Baia Verde nochmal vorzügliches creolisches Huhn gegessen. Die Soße war ein Gedicht.
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