Reisetipp Transport : Sammeltaxi - Privattaxi - Mietwagen

Aluguer - Das Fortbewegungsmittel

Der Aluguer (d.h. zu Mieten) ist das normale Fortbewegungsmittel für die übergroße Mehrheit der Kapverdiaer. Ein Hiace [:Hiáss:] (=Minibus) oder Hilux[:Hilucks:] (=Pickup) oder Dyna (=KleinLKW)  werden in der Regel als Collectivo, also als Sammeltaxi eingesetzt und können überall angehalten werden. Diese Fahrzeuge können allderdings auch für Privatfahrten (=Frete) . also als Taxi gemietet werden.

Pkws sind normalerweise als Taxis unterwegs, die jeweilige Stadt/Landkreis legt eine verbindliche Wagenfarbe fest. Falls Ihne ein andersfarbige PKW Taxidienste anbietet, sind Sie gerade bei einem schwarzen Taxi gelandet.

Sie können davon ausgehen, daß die Aluguers überall Morgens und Abends von allen Dörfer in das nächste Zentrum und wieder zurück fahren.

Wenn Sie außerhalb dieser Zeiten ein Sammeltaxi wollen und Ihnen nur Privatfahrten angeboten werden, heißt das Zauberwort "Espero/esperamos passagem". Das funktioniert natürlich nur auf Strecken, wo der Fahrer auch davon ausgeht, daß er eine Sammelfahrt zusammenbringt. Oder er macht sich zunächst auf die Suche nach weiteren Fahrgästen - nachdem er Sie schon mal eingeladen hat.

Je nach Bedarf kann man/frau faktisch jeden dieser Collectivos für sich ganz privat anheuern, für größere Touren am besten am Tag vorher was verabreden.

Das ist dann Ihr ganz privates Taxi, das genau dorthin fährst wohin Sie wollen und dort anhält, wo Sie wollen und solange Sie wollen. Wenn Sie nett sein wollen, können Sie auf entlegenen Strecken für Kavperdianer sogar eine buleia (=kostenlose Mitfahrgelegenheit) geben.

Langstreckenverkehr auf gepflasterten Straßen: Minibusse

Für längere Strecken werden in der Regel geschlossene Kleinbusse benutzt, die mit 5 Sitzreihen für offiziell 15 Fahrgäste inklusive Fahrer ausgelegt sind. Wenn die Nachfrage groß ist, müssen sich schnell auch mal 4 Erwachsene eine Sitzbank teilen. Und ein paar zusätzliche Kinder passen eh immer noch rein. Toyata dürfte auf den Kapverden einen Marktanteil von 80% haben.

Kurzstrecke oder Sandpisten: Pickups

Für den Kurzstreckenverkehr werden offene Pickups benutzt. Auf der Ladefläche sind einfache Holzbänke befestigt. Für den Sonnenschutz sind die Pickups mit Verdeck immer vorzuziehen. In Tarrafal (Santiago) haben wir etliche Pickups gesehen, bei denen die Planen auch an der Seite heruntergelassen sind. Diese fahren vor allem auf sehr staubigen und schlechten Straßen.

Preise

Die Preise sind offiziell festgelegt und auf veilen Inseln hat jeder Fahrer hat solche Liste bei sich. Wenn Sie es eilig haben, oder außerhalb der Hauptverkehrszeiten in ein abgelegenes Dorf wollen, sind Sie auf eine Privatfahrt angewiesen. Nach unseren Erfahrungen kostet eine solche Fahrt (Frete) mindestens das 10-fache einer Sammeltaxifahrt.

Aluguerprise für die einzelnen Inseln

Für konkrete Preise von Ort zu Ort besuchen Sie bitte unsere ppezielle Liste Preise Sammeltaxis auf den einzelnen Inseln

Taxi

In größeren Gemeinden und an Flughäfen gibt es auch Taxis, wie Sie es von Europa her gewohnt sind. Die jeweilige Stadt/Landkreis legt eine verbindliche Wagenfarbe fest. Falls Ihne ein andersfarbige PKW Taxidienste anbietet, sind Sie gerade bei einem schwarzen Taxi gelandet.

Je nach Bedarf kann man/frau faktisch auch jeden der oben aufgeführten Collectivos für sich ganz privat anheuern, für größere Touren am besten am Tag vorher was verabreden. Das ist dann Ihr ganz privates Taxi, das genau dorthin fährt, wohin Sie wollen und dort anhält, wo Sie wollen und solange Sie wollen. Wenn Sie nett sein wollen, können Sie auf entlegenen Strecken für Kavperdianer sogar eine buleia (=kostenlose Mitfahrgelegenheit) geben.

Mietwagen

Unserer Meinung macht es auf der Insel Santiago Sinn, sich einen Mietwagen zu nehmen. Bedenken Sie jedoch, dass fast alle Wanderungen auf Santiago, Fogo, SAntão Antão und Sao Nicolau Streckenwanderungen sind. In diesem Fall ist es sinnvoller, sich falls notwendig, ein Taxi an den Endpunkt der Wanderung zu bestellen.