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Der landschaftliche Reichtum Boavistas ist zwar der Wüsteninsel Sal überlegen, aber sonst wächst hier wenig. Ausser in den wenigen Bewässerungsoasen - oder wenn es seit vielen Jahren wieder einmal geregnet hat, blüht auf Boavista nur die Fantasie. Dazu gibt es kilometerlange, traumhafte Sandstrände und Einsamkeit.
Auf Boavista soll auch die Wiege der Morna sein, jener melancholischen Musik, die tief in der kapverdeanischen Seele wurzelt und die keine so singen kann wie Cesaria Evora, die Königin der Morna. In der Morna wird die stetige Zerrissenheit zwischen der Liebe zu der undankbaren Heimat und die Sehnsucht nach neuen Horizonten besungen.
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