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Über den Pass nach Chã d`Igreja
Kurz hinter dem Aquädukt von Boca de Ambas as Ribeiras verlassen wir das Tal. Die Staße schraubt sich nun in Serpentinen stetig den Berg hoch, hinein in die Wolken. Auf der Paßhöhe wieder gigantische Ausblicke in das nächste sonnendurchflutete Tal.
Wir halten an und fotografieren, wohl wissend, daß dies eigentlich gar keinen Platz auf einem Foto findet. Aber es war halt so wunderbar, wie sich die kleinen und großen spitzen Berge ineinander verschachteln, und die bewirtschafteten Terrassen sich weit an den Berg hoch schmiegen. Sogar in den höchsten Höhen wohnen noch Menschen. Alles sieht aus wie aus einer einzigartigen Märchenlandschaft. Sibylle würde am liebsten nach jeder neuen Kurve anhalten lassen, da sich das Bild ständig verändert. Da jedoch das eigentliche Ziel unserer Fahrt ja eine anschließende Wanderung war, kann sie sich doch auch mit Augen - Blicken begnügen.
Was wir auf der einen Seite der bizarren Berge hochgefahren sind fahren wir auf der anderen Seite wieder hinunter. Im Tal unten angekommen fahren wir kurz in einem trockenen Bachbett entlang, um danach auf eine fruchtbare Hochebene zu gelangen. Tief unter uns hat sich der frühere Fluß ein canyonartiges Bett gegraben. Der Staubweg durch die Schlucht führt ebenfalls zum Ausgangspunkt der Wanderung, nach Cruzinha da Garça.
Die Fahrt über Chã d`Igreja fanden wir landschaftlich schöner. Vorbei an strohgedeckten Häusern, Eseln, Ziegen und Feldern gelangen wir in das kleine Dorf.
Nach kurzer Pause bei der Schule mit freundlich winkenden Kindern fahren wir zu dem eher öde wirkenden
Cruzinha da Garça.
Unser Fahrer traut sich auf dem immer sandiger werdenden Weg noch etwas vorwärts, um uns an den sicheren Startpunkt zu bringen.
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