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Hier finden Sie alle Tips, die keinem speziellen Bereich zuzuordnen sind.

Trinkgeld geben !   Golden Eagle   Ausrüstung   Kreditkarte etc.   Die Reise FAQ   Welcome Center   Zwischenstecker   Lange Flüge  

 

Basis Tips

Die zwei folgenden Tips habe ich bewußt an den Anfang gestellt

Trinkgeld (Tip)

Anders als in Deutschland hängen in Amerika viele Existenzen vom Trinkgeld ab, da der Stundenlohn entsprechend niedrig ist. Bedienungen im Restaurant, Taxifahrer und viele andere mehr wollen ein Trinkgeld. Kofferträgernhttp://www.mallorca-market.com/deutsch/sport/esteix-d.htm geben Sie pro Gepäckstück je nach Größe vielleicht 1-3 Dollar. Alle anderen bekommen mindestens (!) 15% des zu zahlenden Betrags vor Steuern, sofern der Service normalem Standard entspricht. Wer z.B. im Restaurant weniger gibt, drückt eindeutig sein Mißfallen über die Bedienung bzw. die Qualität des Essen aus.


Bei allen Dienstleistungen im Hotel wird ein tip erwartet. Überläßt man es z.B. einem Attendant, den Wagen auf dem Hotelparkplatz abzustellen (Valet Parking, üblich in der Oberklasse), bekommt dieser dafür nicht unter $2. Der Bellhop (Hotelpage) erhält fürs Koffertragen 1$ pro Gepäckstück, der Doorman (Türsteher) $0,5-$1 fürs Taxiholen und das Room Maiden (Zimmermdächen) $1-$2 täglich, die im Zimmer hinterlassen werden sollten. Stoll, Grundmann: USA mit Flugzeug und Mietwagen, S.124

Im Restaurant sind 12-15% üblich, bei guter, freundlicher Bedienung ist auch deutlich mehr nicht ungewöhnlich. Ein Tip von $8 bei einer Gesamtrechnung von $52 gilt in Restaurants der mittleren bis gehobenen Kategorie nicht nur als normal, sondern wird ungefähr erwartet. Zu den Preisen der Karte muß man also mindesten 20% addieren, will man die Effektivkosten richtig abschätzen. ebd.

Gezahlt wir in besseren Restaurants nicht selten an der Kasse am Ausgang.In diesem Fall hinterläßt man seien Tip besser bar am Tisch. Bei persönlicher Rechnungsbegleichung per Kreditkarte kann man das Trinkgeld auch auf dem Beleg vermerken,

Aus einer Diskussion in der rec.travel.usa-canada noch folgende Ergänzungen: Je nach Qualität des Hotels $2-$5, in einem Umschlag, und zwar jeden Morgen, damit auch das richtige Zimmermädchen den tip erhält.

Die einzige Ausnahme beim tip sind Selbstbedienungsrestaurants.

Über den Ursprung des Begriffs tip streiten sich die Fachleute. Für die einen stammt er aus dem Mittelalter. Damals bat man Kutscher, Post in eine andere Stadt mitzunehmen. Für ihre Mühen bekamen sie Geschenke, die "tips". Die Abkürzung steht für to iinsure personal service, als um sicherzustellen, daß der Auftrag auch ausgeführt wird. Eine andere Interpretation lautet: Auf einem Geldkästchen in einem Londoner Kaufhaus stand früher to increase promptitude.
ebd.


Golden Eagle

Wenn man vorhat, viele NP zu besuchen, kommt der Golden Eagle Paß für 25$ am günstigsten. Der ist 1 Jahr gültig und man darf damit alle NP in den USA besuchen, ansonsten muß man für jeden Park einzeln zahlen, was je nach der Anzahl der NP wesentlich teurer kommt.
Inzwischen ist der Preis auf 50$ angestiegen. Im USENET wird immer wieder mal versucht, den Paß nach Gebrauch weiterzuverkaufen. In Anbetracht der leeren NP Kassen finde ich es eine Schande, wenn man zwar das Geld hat, x-Wochen durch die Staaten zu touren, dann aber scheinbar am Kleingeld (und das ist es im Vergleich zu den sonstigen Kosten !) sparen muß! Dann sollte man doch lieber Urlaub im Schrebergarten machen ... ..

Zum formalen Aspekt möchte ich aus einer Mail an mich zitieren:
"Wir haben den Paß im April 97 am Chiricahua NP gekauft, und der Ranger wies mich darauf hin, daß der Paß nur mit Unterschrift gültig ist. Wir mußten am Grand Canyon bei jeder Einfahrt neben dem Paß auch ein mit gleicher Unterschrift unterschriebenes Dokument vorzeigen. Unter http://www.nps.gov/htdocs1/pub_aff/fee.html steht ja auch:


   Please note that the passports are non-transferable. 
   They can not be loaned to someone else. 
   The pass belongs to the person who signs it."


Weitere Tips

 

Die Reise FAQ

[Info's (S)] FAQ-Reisen4* aus der de.rec.reisen.misc von Arne Abrahamsen und von Herbert Leitz
1. Was enthält diese FAQ?
Die FAQ enthät Antworten auf Fragen, die in de.rec.reisen immer wieder auftauchen. Die Themen sind im Großen und Ganzen auf Fragen technischer Natur beschränkt, die sich eindeutig und objektiv beantworten lassen, wie z.B. Fragen über Versicherungen, Flugreisen, Online-Angebote, Visa usw.
2. Was enthält diese FAQ nicht?
Nicht enthalten sind Fragen, die sich nur subjektiv beantworten lassen, wie z.B. Was muß man gesehen haben, Fragen zum Nachtleben usw.


Ausrüstung

Unbedingt zu empfehlen sind Wanderschuhe, Tagesrucksack sowie eine Kühlbox für Filme, Getränke, Verpflegung.


Bargeld - Kreditkarte - Travellerschecks

Dem Erfahrungsbericht von Artur kann ich nur zustimmen: Man braucht eine Kreditkarte und nimmt am besten Travellerschecks mit.

"Am besten nimmst du gar kein Bargeld in DM mit nach USA. Bargeld wird dir dort nur mit sehr viel Aufwand (die machen sogar manchmal Echtheitsanfragen, die Stunden dauern) und nur in großen Banken umgetauscht. Da ich schon oft in USA war kann ich dir aus meiner Erfahrung sagen, daß das einzig Wahre eine Kombination aus Kreditkarte und Travellerschecks ist. Wenn hier andere Leute schreiben das du ausschließlich mit der Kreditkarte reisen sollst, dann ist das Quatsch. Bargeld brauchst du weiterhin: in jeder Fast-Food Kette (McDonalds, Burger King,...), in fast jedem Lebensmittelmarkt, Strandcafes, Eisbuden, ... und ganz wichtig ! in vielen Appartmentanlagen die im Privatbesitz sind und ganz tolle Zimmer und Wohnungen direkt am Strand vermieten, werden oft keine Kreditkarten akzeptiert.
. Aus meiner Erfahrung hat es sich bewährt ca. 30 US$ pro Person/Tag in Travellerschecks mitzunehmen und die Checks nicht größer als 50$ pro Check (sonst kann dir keiner Wechselgeld rausgeben). Dann gehst du einfach in den nächsten Supermarkt, kaufst eine Cola (40Cent) und zahlst an der Kasse mit dem Travellerscheck. Tschwups hast du wieder 49,60$ Bargeld + 1 Cola. Und solltest du doch Checks überbehalten, zahlst du eben im letzten Hotel nicht oder nicht alles mit Kreditkarte." © Artur Reichert


Entfernungen
Weniger ist oft mehr

Unterschätzen Sie nicht die Entfernungen in den USA, vor allem nicht zwischen den einzelnen Nationalparks.

USA ist nicht billig, und die meisten können in der Regel auch keine 4 oder 5 Wochen Urlaub machen. Nur, wenn Sie wirklich das Land ein bischen kennenlernen wollen, lassen Sie sich Zeit, und legen Sie sich mit Buchungen nicht schon im voraus fest. Fahren Sie lieber in ein paar Jahren wieder mal in die USA und nehmen Sie sich dann die nächste Etappe vor. Sie haben mehr davon.

Meine persönliche Meinung:
Sicher, wenn man nur ein paar Stunden für jeden Haltepunkt einkalkuliert, dann können Sie in 3-4 Wochen den ganzen Südwesten in einem Aufwasch erledigen. Aber zu mehr als zu einem 'me too' langt es dann nicht. Mehr als 4.000 Kilometer sollten Sie sich für 3 Wochen nicht vornehmen. Am Ende werden es doch 5.000 Kilometer !


Krankenversicherungen

Eine Auslandskrankenversicherung ist dringendst ans Herz gelegt!


Maßeinheiten

  • 1 Meile - ca. 1,6 km
  • 1 foot (Mehrzahl feet) - ca. 0,3 m
  • 1 yard - 3 feet, ca. 0,91 m
  • 1 gallon - ca. 3,78 l
  • 1 quart - ca. 0,95 l
  • 1 lb - ca. 0,45 kg


Welcome Center

Wenn man über Highways oder sonstige Autobahnen über eine Staatsgrenze fährt, ist an der nächsten Tankstelle etc. i.d.R. ein sogenanntes WELCOME CENTER. In dem bekommt man kostenlos eine Straßenkarte des Staates und sonstige Informationen über Sehenswürdigkeiten oder größere Städte.


Zwischenstecker - 110 Volt Spannung

Normale Schuko- oder Euro-Stecker passen nicht in amerikanische Steckdosen. US-Stecker haben keine runden sondern flache Pins, die außerdem weniger Abstand haben als bei uns üblich. Für jedes netzbetriebene Gerät braucht man auf jeden Fall schon mal einen Adapter.
. Außerdem ist die Netzspannung in den USA 110 V. Es macht also in der Regel nur Sinn, Geräte mitzunehmen, die sich umschalten lassen oder automatisch umschalten. Wandler 110V - 230V gibt es zwar (z.B. Conrad Elektronik), sind aber viel zu teuer und sehr unhandlich, weil schwer. Trafos 110 - 220V kosten bei 500 Watt Leistung in den USA ca. 100 DM, man muß aber wissen, wo man sie einkauft.


Lange Flüge

Ein paar Tips, wie Sie Probleme bei langen Flügen etwas in den Griff bekommen können.

Trockene Luft

Die Kabinenluft erreicht nur eine Luftfeuchtigkeit von 10-15% anstatt der idealen 40-60%. Das läßt die Schleimhäute von Mund, Nasen und Augen austrocknen. Schnupfenviren vom Platznachbar können sich auf der trockenen Schleimhaut der eigenen Nase so leichter einnisten.

Trinken Sie während des Fluges viel, am besten Mineralwasser oder Säfte. Und möglichst wenig Kaffee, Tee oder Alkohol. Dadurch schwitzt man stärker, scheidet mehr Wasser über die Nieren aus und verliert noch mehr Flüssigkeit.
Wer an trockenen Augen leidet, kann sich in der Apotheke künstliche Tränen besorgen.

Langes Sitzen

Viele Stunden eingeengt und wie angenagelt auf dem Platz zu sitzen macht Rücken, Venen und Kreislauf zu schaffen.

Machen Sie hin und wieder einen Spaziergang durch das Flugzeug, wippen sie auf den den Zehenspitzen, recken und strecken Sie sich

Niedriger Luftdruck

In den Flugzeugkabinen herrscht ein Luftdruck wie in eine rHöhe von 1800 - 2300 Meter. Damit wird die Sauerstoffsätigung des Blutes um 5 - 8 % gesenkt.

Dies sollte nur ein Problem machen, wenn Sie völlig untrainiert sind. Unterlassen Sie es, zu rauchen und nehmen Sie eher leichte Kost zu sich.



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Donnerstag, 3. Februar 2000   © Gerhard Schellmann Schreiben an uns
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