Bryce Canyon 
Der Bryce Canyon war der schönste Nationalpark, den wir auf dieser Reise gesehen haben.
Es ist eigentlich kein Canyon, sondern eine Serie von hufeisenförmigen "Amphitheatern", wo man von oben auf Zinnen und Spitzen, Gesteinssäulen und Figuren schauen kann. Es lohnt sich unbedingt, mehr als einen Tag einzuplanen, um mindestens eine längere Wanderung im Canyon selbst zu machen. Es gib mehrere Routen, die durch Querwege miteinander verbunden sind, so daß sich jeder seinen Weg selbst aussuchen kann.
Wanderungen und Scenic Drive
Bei unserer Ankunft am Dienstag nachmittag sind wir gleich zum Sunset Point gefahren. Von dort aus sind wird zum ersten Mal in den Canyon hinabgestiegen. (Navajo Loop Trail, links herum, so ca. (?) 1 ½ Stunden)
Anschließend sind wir dann den Scenic Drive gefahren: Eine Fahrt am Rim entlang ganz nach hinten mit etlichen Halte-/Aussichtspunkten. Es rentiert sich, vor allem Yovimpa Point mit seinem sehr weiten Ausblick über das Land nach Süden, eventuell sogar bis Monument Valley - ein echter Aussichtspunkt. Unbedingt aussteigen sollte man auch bei Paria View, Bryce Point und Inspiration Point.
Am Mittwoch waren wir bei sonnigem Wetter in kurzen Hosen im Canyon: Am Sunset Point den Navajo Loop rechts direkt runter, durch die Wallstreet, dann über einen Querweg zum Peekaboo Loop Trial. Auf dem Rückweg dann auf einem anderen Querweg zum Queensgarden und über Queensgarden hoch und am Rand entlang zum Ausgangspunkt zurück.
Den Peekaboo Loop unbedingt rechts herum gehen, die interessantesten Abschnitte kommen dann eher
am Anfang, wenn man noch frisch ist; der Aufstieg über Queens Garden ist relativ gemächlich, nur ganz am Ende etwas steiler. Wir waren 4-5 Stunden inkl. Pause unterwegs.
Bemerkungen
Viel Wasser & Verpflegung auf die Wanderung mitnehmen. Am Grund des Canyons gibt es nichts.
Die interessantesten Bilder vom Rand aus konnten wir so ab 17/17h30 machen bis 18h30. Wer irgendwie aus den Federn kommt, sollte den Sonnenaufgang keinesfalls verspassen.
Warme Kleidung mitnehmen: am späten Nachmittag wird es schnell kühl, Nachts kann es auch noch Frost geben. Als wir am Donnerstag in Panguitch
weggefahren sind, lag selbst dort Schnee und der Bryce Canyon war ganz in Wolken gehüllt.
Am HW12 scheint Fosters zur Übernachtung ganz gut zu sein. Unbedingt Buttercroissants und andere Teilchen dort einkaufen in der Bakery
Um 12 Uhr waren schon alle Motels am HW 12 belegt, so sind wir nach Panguitch ausgewichen. Abends war auch in Panguitch fast alles belegt.
Inzwischen gibt es online einen ganz guten
Übernachtungsnachweis für den Bryce Canyon und Umgebung.
Einen interessanten Kommentar hat mir Ralf geschickt.
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