USA Mittelmeer Kontakt Unser Archiv

[ ]USA Südwesten[ ]
Gold Country & Yosemite
Sierra Nevada, Bodie, Mono Lake


Unser erster Reiseabschnitt: Durch das Gold Country zum leider geschlossenen Yosemite, also Überquerung der Sierra Nevada und am nächsten Tag über den Mono Lake und Bodie**** Richtung Death Valley


Gold Country & Yosemite NP

Yosemite NP

Hier konnten wir gar nicht rein, weil am Donnerstag in der Höhe warmer Regen gefallen war und der Talgrund wegen Überschwemmung gesperrt war. Darum kamen wir nur bis zum südlichen Teil des Gold Country, bevor wir wieder umkehrten, weil definitiv nichts zu machen war. 12 Photos vom Yosemite
. Der Park ist vor allem am Wochenende oft wegen Überfüllung für mehrere Stunden gesperrt. Der Rummel dort muß wohl inzwischen sehr groß sein, wie uns auch Reisebekanntschaften bestätigt haben.
. Zufällig habe ich jetzt eine Yosemite Page gefunden, die eine ******hervorragende FAQ****** bereitstellt. Geschrieben von Jeffry Trust, einem Geologen, der die letzten 2 Jahre dort gearbeitet hat und wirklich die Informationen vor Ort zusammengetragen hat. Nach deren Lektüre dürften eigentlich keine Frage mehr offen bleiben.

Der Yosemite ist in einem "instabilen" Zustand (zu viele Besucher, riesige Probleme mit Überschwemmungen, Straßen, etc. Im Mai sollen(!) wiedereinmal(!) die Besucherzahlen eingeschränkt werden.) Der Jeff hat dazu immer die aktuellsten Info's bereit, also ein MUSS für die Urlaubsplanung.

Städte im Gold Country

Die folgenden Orte liegen im südlichen Teil von Gold Country und bieten sich eventuell auf der Fahrt zum Yosemite NP an. Ein Aufenthalt lohnt sich aber eigentlich nur dann, wenn man noch keine anderen Goldgräberstädte gesehen hat.

Sonora

Den Stadtkern von Sonora bildet eine Hauptstraße voller Andenkenläden und Restaurants.

Columbia

Zwei Meilen nördlich von Sonora liegt Columbia, eine weitere Goldgräberstadt, die als State Historic Park unter Denkmalsschutz steht. Was es alles dort zu sehen gibt, können Sie sich Online anschauen unter COLUMBIA'S HISTORIC STRUCTURES. Dahinter verbergen sich 13 Seiten mit detaillierten Erklärungen und Bildern.
. Columbia ist wohl ein beliebtes Ausflugsziel für die ganzen regionalen Schulen. Auf dem Parkplatz standen Unmengen von Schulbussen und entsprechend gab es Goldschürfen für Kinder, Postkutschenfahren etc. An einem Laden stand dann auch: Maximal 10 Kids auf einmal und mindestens 1 Erwachsener dabei. Interessanter finde ich da Bodie.

Chinese Champ

Das Visitor Center in Chinese Camp lohnt wirklich einen Besuch. Der Mann dort ist echt freundlich, nimmt sich viel Zeit und kann gut erzählen. Die malerischen Fotomotive konnten wir jedoch nirgends entdecken.
.In San Andrea (HW26/49) um 20/40Cent billiger getankt als sonst.


Sierra Nevada Überquerung

Der warme Regen hatte sich inzwischen in den Bergen wieder in Schnee verwandelt, neben dem Tioga Paß waren HW108 und HW4 ebenfalls gesperrt, und wir mußten wieder hoch bis nach Jackson (HW88), um über die Sierra Nevada zu kommen. Auch eine sehr interessante Strecke, aber meist im Nebel/Schneeregen. Habe mich umgehört: Es kann immer wieder vorkommen, daß der Tioga Paß bis weit in den Juni hinein gesperrt ist.
.Haben dann in dem kleinen Ort Bridgeport (55$+Tax, Bar & Grill im Ort o.k.) an der US395 übernachtet, weil es einfach zu spät wurde.


Über Bodie und Mono Lake
zum Death Valley

Bodie - eine echte Geisterstadt ****

Die ca. 13 Meilen hoch auf 2500m zur Geisterstadt Bodie (California State Park) sind bequem zu fahren und rentieren sich auf jeden Fall, auch wenn nur noch ca. 50 Holzhäuser (5%) stehen. Im trockenen Hochland gelegen, karge Steppe, kalte Luft und ringsum Schneeberge - man kann sich vorstellen, daß es schon Gold sein mußte, das 1879 10 000 Menschen in diese Einöde gezogen hatte. Eintritt 5$ pro Auto. Kein Kommerz, nur Wasser und Museumsverkauf.

Links

  • BODIE Viel zur Geschichte - historische Bilder (s/w)
  • Gold Mining Ghost Town, Bodie - California Sehr schöne Bilder aus Bodie
  • Bodie Homepage Kurzbeschreibung mit 2 Bildern

Mono Lake ***

Kurz vor Lee Vining gibt es ein sehr informatives Visitor Center zum Mono Lake mit scharfen Postern und Postkarten. Die ungewöhnlichen Tuffsteintürme (Tufa) auf der südlichen Seeseite sind äußerst bizarr und geben je nach Wetterlage sehr surrealistische Bilder. Sie entstehen, wenn kalkhaltige Süßwasserquellen in den sauren, salzigen See (kein natürlicher Abfluß) austreten. Die meisten der Türme sind nur deswegen zu sehen, weil durch Trinkwasserentnahme der Wasserspiegel sehr tief gesunken ist. Dies wird seit ein paar Jahren langsam korrigiert.

Links

Bishop

Dies ist die nächst größere Stadt in dem Hochtal. Hier haben wir uns in Vorbereitung auf die kommende Wüste mit einer Kühlbox versorgt, die sich dann auf der weiteren Reise auch sehr bewährt hat.

Lone Pine **

Das Inyo County, in dem Lone Pine liegt, hat mit Mt.Whitey auf der einen Seite und dem Death Valley andererseits den höchsten und niedrigsten Punkt in den USA zu bieten. Das Städtchen hat am ehesten westernmäßig ausgesehen, jedoch ohne den Touristenrummel wie in Sonora. In Jakes Saloon *** gab es gerade eine Shotgun-Wedding. Mit dem Willow-Motel für 45$ erwischten wir das bis dahin beste Motel (Micro, Kühlschrank, Föhn, ...)


Start Route S.F. CA-Gold CA-Wüste UT GC-Nord Navajo AZ CA-Pazifik Tips
Samstag, 15. April 2000   © Gerhard Schellmann

"-->