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[ ]3 Wochen im tiefen Süden[ ]
Plantations - Bayous - Sümpfe


Für den ersten Tag unserer Rundreise haben wir uns die Plantations und Antebellum Mansions am Mississippi ausgesucht, also die alten Herrenhäuser der Baumwollpflanzer, die es vor dem amerikanischen Bürkerkrieg dank der Sklavenarbeit zu ungeahntem Wohlstand brachten.

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Plantagen am Ol´ Man River

Morgens um 8 haben wir unser Auto bei $-rent-a-car am Flughafen abgeholt und sind dann erst mal den Mississippi hochgefahren. Den Fluß selbst haben wir praktisch nicht gesehen, da er von hohen Dämmen in sein Bett eingezwängt ist.
 Einige der schönsten und besterhaltenen Plantagen liegen an den Ufern des Mississippi zwischen N.O. und Baton Rouge, die River Road den Fluß entlang, dann mit einer ´Kreis´-fähre auf die andere Seite. Öfters liegen sie zwischen zwei Erdölraffinerien und werden auch manchmal von denen unterhalten. Ein seltsamer Kontrast von Gegenwart und Vergangenheit. [] [] [] San Fransisco [150x100] jpg 8KB Dazwischen Oelraffinierie [150x100] jpg 4KB Tezcuco Plantation [150x100] jpg 6KB []  Die Tezcuco Plantation mit einem kleinen im klassischen Art-Greek-Revival Wohnhaus hat noch relativ viele Nebengebäude (für B&B genutzt). Nottoway ist die größte Pflanzervilla mit entsprechendem Pomp (auch B&B möglich). San Francisco ist sicher die orginellste. Dies Besichtigungstouren sind am ehesten vergleichbar mit unseren Burgen- und Schlößerführungen. Nottaway [150x194] jpg 9KB Nette Damen in Ante-Bellum Kostümen geleiten das entzückte Publikum durch die herausgeputzen Räume. Great River Road Plantation Parade -- A River of Riches bietet eine Gesamtübersicht.
 Ein Hauch alter Südstaatenglorie hängt über allem und Sibylle ist begeistert: die vom Winde verwehten Fackeln im Sturm sind für sie zum greifen nahe.
 Mein Fazit: Gehört zur Geschichte des Landes. Am späteren Nachmittag sind wird dann den Bayou Lafourche runtergegondelt (SS308), um über Thibodaux abends nach Houma zu kommen.

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Tour durch die Bayous & Swamps

Houma/Terrobounde Parish (1 Stunde von N.O. auf der US 90 West) ist ein guter Ausgangspunkt für eine Boots-Tour in die Sümpfe.
 Wir haben uns abends von Houma telephonisch bei Munson´s Cypress Bayou Samp Tours für den nächsten Morgen um 9.30 Uhr angemeldet. 2 Stunden, wenig Leute auf unserem 20 Personen ´Boot´ ( zwei Schwimmkörper, Plattform mit Sitzen und Außenborder). [] [] [] [] Bayou [150x100] jpg 5KB Spanisch Moos [150x100] jpg 8KB Sumpf [150x100] jpg 8KB [] Eine Fahrt durch die Bayous und Sümpfe mit Sumpfzypressen und Spanisch Moos, ... gehört einfach dazu, um eine Ahnung vom Deltagebiet (Vermischung von Salz- und Süßwasser) zu bekommen. Die Alligatoren blieben versteckt, es war zu früh im Jahr und zu kalt. Dafür sahen wir Wasserschildkröten, Coonies, und verschiedene Vögel. Unser Bootsführer war selber ganz begeistert und lies uns im Sumpfland auch mal aussteigen.

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Spanisch Moos

Eine eigenartige Pflanze, die sich wurzellos aus der Luft ernährt. Die Spanier nannten es Franzosenperücke und die Franzosen spanischer Bart. Nach einer indianischen Legende ist es das Haar einer Prinzessin, die am Tage iher Hochzeit von Feinden getötet wurde. Die Trauernden schnitten es ab und hängten es an einen Baum. Der Wind trug es fort und so wurde es übers ganze Land verteilt, als Trost für alle Liebenden, die das Schicksal auseinander reißt.

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Unser Fazit

Nehmen Sie sich Zeit für zwei Ausflüge zu den Plantations, in die Bayous und Swamps. Wir meinen: ein Muß für einen New Orleans Urlaub.

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Donnerstag, 3. Februar 2000   © Gerhard Schellmann Schreiben an uns