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New Orleans hat seinen Ruf zurecht verdient, wie wir meinen. Es ist die unamerikanischste Stadt in Amerika: The Crescent City, The Big Easy - Geburtsstätte des Jazz, Mississippi-Romantik, Cajun Food und Creole Cuisine, Mardi Gras, Hauptstadt des Vodoo - ein einzigartige Mischung aus afrikanischem, karibischem und mediterran-europäischen Einflüssen. Die einzige Stadt in den USA, die Tag und Nacht geöffnet ist, wie ihre Marketingstrategen erfolgreich verkünden.
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Stadtteile / TourenDas French Quarter / Vieux Carré bei Tag
Im French Quarter kann man gut bummeln, alte Häuser mit den typischen eisengeschmiedeten Balkonen anschauen, Straßenmusikern zuhören, sich im Café du Monde in die Sonne setzen, gegenüber dem Jackson Square hervorragenden Artisten zuschauen, oder einfach runter an den Mississippi gehen und zuhören, wie ein alter Neger die vorbeigehenden Passanten besingt ... .
Unbedingt sehenswert ist das private, 1972 gegründete Voodoo Museum in der Dumain Street. Mit Gift Shop, Museumsraum (Marie Laveaux), dem Occult Room und dem Altar Room (Our working altar with the statues of the Saints, and photographs of querents who have been blessed by intervention of the Spirits.) zwar klein, aber man bekommt doch ein Gefühl dafür. Das Conti Wax Museum hingegen war eher erheiternd mit seinem historischen Szenen (Lebensgroß, aber puppenhausmässig).
Für Leib und Magen hervorheben möchte ich hier den Patio von
Pat O´Brien´s (scenic patio with flaming fountain) und dem sehr gehaltvollen Hurricane Cocktail, St. Madeleine French Bakery am Jackson Square für Teilchen und Frühstück, sowie die sehr guten Po-Boys Ecke Decature/Dumaine, und
Mufulettas.
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French Quarter bei NachtNachts geht die Post ab, im French Quarter. Wir haben etliche Amerikaner getroffen, die extra fürs (verlängerte) Wochenende nach N.O. gefahren sind, weil Big Easy DIE freizügigste, lebendigste Metropole der USA sein soll. Zentrum ist um die für KFZ gesperrte Bourbon Street, auf der sich nachts die Massen durchschieben. Mittendrin verteilen Christliche Agitatoren ihre Flugblätter gegen diesen Sündenpfuhl. Berittene Polizei im Zweiertrupp zeigen Präsenz und an 1-2 Stellen können sogar Taxis die Straße kreuzen. Rechts und Links Bottemless neben Topless, die nackten Beine schwingen aus dem Fenster und sogenannte (!) Musikkneipen, wo du pro Set (maximal 20 Minuten) mindestens ein Bier für 5 Dollar bestellen mußt, Tip geht natürlich extra. Besser man versorgt sich im Freiausschank mit einem Bier und hört von außen zu. Den besten Blues auf der Bourbon selbst mit etwas weniger Nepp bietet noch das Old Absinth House. Alkohol in Flaschen bzw. in Gläsern ist auf der Straße verboten. Eingehüllt in Papiertüten bzw in Plastikbechern ist alles erlaubt. Am nächsten Morgen stapelt sich der Müll mehrere 10 Zentimeter hoch rechts und links in der Gosse.
Wo es sich rentiert, nachzuschauen, was auf dem Programm steht, ist das
>House of Blues (oder http://apps.hob.com/schedule/) am Anfang der Decature/N. Peters. Wer in die Preservation Hall (trad. Jazz) will, muß schon länger anstehen. Reeller und realer als Bourbon Street sind z.B. die Musikkneipen im Stadtteil Carrollton. (Maple Leaf Bar, Muddy Waters, ...)(Vgl. dazu Chuck T. New Orleans´ Music Clubs.)
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Garden District & Streetcars & Faulenzen
Da N.O auf (Grund-) Wasser gebaut ist, konnten die Toten nicht in der Erde bestattet werden, sondern ab 1789 überirdisch in kleinen Mausoleen. Der Lafayette Cimetery ist der älteste dieser Friedhöfe und schon sehr beeindruckend.
Wo die St. Charles auf die Carrollton stößt, befindet sich nochmals ein Madeleines, in dem sich gut Mittag machen läßt. Wenn das Wetter gut ist, kann man sich anschließend im Audubon Park ins Gras legen, damit sich die müden Beine mal etwas ausruhen können. Nicht so zu empfehlen für einen Ruhetag ist der City Park Richtung Lake Pont Chartrain.
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Was sonst noch
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Die Veranstaltungs-HighlightsWir hatten uns zufällig einen optimalen Reisetermin ausgesucht. Besorgen Sie sich unbedingt das Szenenblatt Gambit. Aber Vorsicht, ist immer schnell vergriffen.
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FazitGrundsätzlich gilt: Nicht zuviel vornehmen. New Orleans ist eine verführerische Stadt. Es lohnt sich, diesen Verführungen nachzugeben und für frischen Crawfish, einen Hurricane Cocktail im Innenhof einer Bar oder die schwarze Bluessängerin an der Straßenecke das geplante Programm - wenigstens vorübergehend - zu vergessen. (Dumont, S. 90) |
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