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In Port el Kantaoui waren Heidi und Nicolas, als ich auf Busreise war. Die vielen Cafes und Restaurants sehen sehr gepflegt und sauber aus. Der Ort ist ein reines Touristenzentrum. Alles ist hier künstlich angelegt und in den 70er Jahren auf dem Reißbrett entstanden. Die Hotels sind alle in der gehobeneren Preisklasse und die Touristen bleiben unter sich.
Der Yachthafen ist beeindruckend. Von hier stechen die Piratenschiffe in See. Piratenschiffe
Nicolas durfte ans Steuerrad und war restlos begeistert. Er meint ich solle das unbedingt in meinem Reisebericht als tolle Unternehmung anführen, für Kinder sei das nämlich super. Die jeweils vorherige Besatzung angelt den Fisch für die nächste Tour. Es wird gegrillt und reichlich frisches Obst und Gemüse lecker dazu gereicht. Er war auf der Aziza unterwegs, einem Zweimaster. Das andere Piratenschiff mit den vielen Kanonen hätte ihn allerdings noch mehr interessiert. Da die Tour jedoch vom Hotel aus startete, war das entsprechende Schiff vorbestimmt. Wer sich die Fahrt selber organisiert, kann sich das Piratenschiff aussuchen. Ich weiß allerdings nicht, wie ausgebucht die Schiffe in der Hochsaison sind. GlasbodenbootEine Fahrt mit dem Glasbodenboot ist laut anderen Urlaubern nicht zu empfehlen. Der Boden sei sehr verkratzt und es würde gewaltig nach Diesel stinken. Die wenigen Fische wären den Aufwand und das Geld bei weitem nicht wert. Sogar die Neckermanndame rät davon ab. Warum diese Tour immer noch im Ausflugsangebot ist? Im Hochsommer ist es aufgrund der Nachfrage bei allen anderen Angeboten immer noch besser als gar nichts zu bekommen. |
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Mittwoch, 12. Juli 2000
Kapverden Ihr individueller Urlaub