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[]Osterurlaub in Side[]
Side: Läden, Hotels & Strände

Der Ort selber ist eine Halbinsel, 400 m breit und 1 km ins Meer hineinragend. Im Westen von Side befinden sich kilometerweit Hotelanlagen mitsamt den entsprechenden Strandanlagen. Der Strand selbst ist öffentlich zugänglich. In östlicher Richtung finden sich die bewirtschafteten Strände, die vor allem von den Pensionsgästen aus dem Ortkern besucht werden.

Unsere Unterkunft, das Dogan Motel liegt geradezu genial am westlichen Ortsrand von Side, sodaß wir stets am Strand entlang zum Bummeln in die Stadt gehen können.

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Mit Oropax und Walkmann

Inmitten antiker Ruinen liegt die lebendige, moderne Touristenstadt. Sie quillt fast über von Juwelieren-Klamotten-Touristen-Barbier-Lokalen und dazwischen viele türkische Männer. Zum Glück hat sich wenigstens der Verband der Juweliere dazu durchgerungen, die Touristen nicht mehr per Apfelteeangebot in die Läden zu zerren. So konnten wir hier die diversen Auslagen wirklich ungestört betrachten. Im krassen Gegensatz dazu all die anderen Händler mit ihrem ständigen "Kommen Sie - Schauen Sie - Haben Sie Hunger - Trinken Sie - Hallo - Hello..." Unser Fazit nach den ersten Tagen eines freundlichen "Nein Danke" nach jedem bewältigten Straßenmeters: Oropax benutzen oder den Walkmann aufsetzen, oder aber man tut so, als ob man taub wäre - das sind sicher die besten Möglichkeiten, um diese Tortur einigermassen unbeschadet zu überstehen.

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Sidetour

Trotz der allgegenwärtigen Anmache der Händler lohnt sich ein Besuch in Side, denn sie ist die einzigste der pamphylischen Städte, die systematisch ausgegraben wurde. Bereits am Ortseingang stehen neben der Straße gut erhaltenen Bögen des antiken Aquädukts. Danach gehen wir weiter zum Theater, der Weg führt natürlich beim Teppichhändler vorbei. Den können wir aber dank unserer letztjährigen Erfahrungen gleich gut stehen lassen. Das Theater selbst ist zur Zeit wegen Renovierungsarbeiten geschlossen. Dies hält jedoch selbsernannte Führer nicht davon ab, willige Touris gegen Entgelt, von der Bibliotheksseite aus die Ruinen erklimmen zu lassen. Wir haben darauf dankend verzichtet und wollten auch kein Sesamkringelphoto haben. (Geschichte von Martin und Bea)

Wir gingen zunächst mal auf der antiken Hauptstraße, dem Haupttouristenweg, auf dem auch heute wieder das kommerzielle Leben pulsiert runter zum Meer. Am lohnenswertesten waren die Blicke nach oben zu den vereinzelten wirklich schönen handgeschnitzten Balkonvorbauten.

Kreuz und quer durchkämmten wir dann den Ort. Hier gibt es ganz nette kleine Pensionen oder Motels, alles Privatvermieter. Und dann immer wieder hölzerne Stände, Klamotten, Barbiere und immer wieder "unverbindliche-Kommen-Schauen"-Angebote. Bis hin zu der Feststellung: "Kann ich Euch heute immer noch nichts andrehen."

An der Küste nach links erreichten wir den Heiligen Bezirk mit dem Apollotempel. Auf diesem Areal befinden sich gleich hinter der Stadtmauer eine Tanzbar und die einladende Cafe-Bar Marina, die schön im Garten liegt. Nach einer kurzen Erfrischung geht es weiter. Der kleine Stadtteil hinter der Stadtmauer, nur 2 oder 3 Straßenzüge groß, gefällt mit am besten. Keine Geschäfte, sonder nur schöne Innenhöfe, in denen sich viele mehr oder minder orginelle Pensionen und Hütten befinden.

Wir waren diese Sommer in Side, im Dogan.
Vorher habe ich Ihren Reisebericht gelesen ... .
Nach dem Urlaub war ich verblüfft, wie zutreffend Ihr Bericht doch ist. wir haben genau die Erfahrungen gemacht, die dort geschildert sind. Das Dogan ist wirklich ein echter Insider-tip.
Schöner Bericht. Kompliment!
Viele Grüße © Karsten Keil (August 2001 per Email)


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22.08.01   © ReiseTräume