Durch das Landesinnere wieder nach Rhodos Stadt
Kritinia
Das kleine stille Bergdorf hebt sich schon von weitem durch seine weißgekalkten kubischen Häuser deutlich von der Berglandschaft ab. Von hier aus traumhafter Blick auf die Küste, das Meer, Chalki, Alimnia und das Kastell. An der Platia sitzt die Männergesellschaft. Wir spüren leicht verwunderte Blicke. Wahrscheinlich sind Touristen, insbesondere zu dieser Jahreszeit eher rar. Nach kurzem Aufschauen versinken sie jedoch wieder in ihre eigene Welt und wir drehen um, da der Rückweg ansteht und der Nachmittag auch schon vorangeschritten ist. Mehr als eine Dorftaverne, ein Cafe neben einer Windmühlenruine und eine Pension mit Restaurant scheint es hier nicht zu geben.
Barbara ist mittlerweile so begeistert vom Vespafahren, daß sie unbedingt noch über Emboras und Salakos zurückfahren möchte.
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Emboras
Hier wird der beste Wein von Rhodos angebaut. Die Weinkellerei Emery liegt am Ortseingang. Souveniershops, Tavernen, enge Gassen, rooms, Pensionen und in der Hauptsaison Ziel abendlicher Folkloreveranstaltungen. Jetzt
um Ostern sind es die Einheimischen, die sich fürs Fest rüsten und Großputz rund ums Haus betreiben, neu kalken und streichen. Von hier aus kann man auch den Ataviros besteigen
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Salakos
Im kleinen idyllischen Ort Salakos, an der Platia im Kafenion trinken wir zur Stärkung einen Frape, nehmen eine Cola für unterwegs mit und ruhen uns etwas aus. Die Straße ist gut ausgebaut und führt
durch bewaldete Berglandschaft. Im Rücken den kahlen Gipfel des Ataviros, rechter Hand den Profitis Illias fahren wir zurück ans Meer, in die laute Zivilisation. Es ist mittlerweile spät geworden und wir erreichen
schließlich in der Dämmerung Rhodos Stadt. Erschöpft, aber ungemein zufrieden parken wir die Vespas in Tonys Gartenrestaurant. Wir beschließen den Abend bei Ta Diafani und schlafen schnell tief und fest ein.
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Filermos
Von Trianda aus fahren wir durch einen Pinienwald auf der kurvenreichen Straße hoch zu der antiken Akropolis. Nach dem Eingang (Eintritt) führt der Weg durch eine Zypressenallee bergauf. Wir gelangen zur Kirche Agios Georgios. Die Höhlenkirche besitzt verschiedene Fresken und vor allem ein Ritterkreuz des hier verewigten heiligen Georg. Danach schlendern wir durch den Kreuzgang, den Klosterhof mit etlichen Bougainvilleen und gehen dann durch eine Pinienallee zu der byzantinischen Festungsruine. Außer uns durchstreift eine botanische Reisegruppe das Gelände. Bewaffnet mit riesigen Fotoapparaten samt Objektiven neigen sie sich entzückt mal der einen, mal der anderen wohl sehr besonderen Blume zu. Uns dagegen hat mehr der herrliche Panoramablick übers Meer, und den nördlichen Teil der Insel in Begeisterung versetzt. Davon gerade entgegengesetzt, liegt am anderen Ende der ganzen Anlage, genau gegenüber der nächste tolle Aussichtspunkt mit riesigem Betonkreuz. Durch eine Allee gehen wir
den Kreuzweg entlang und gelangen so zu diesem südlichen Aussichtspunkt. Von hier aus wieder ganz andere Ausblicke, über den Flughafen, die Küste und das Meer. Danach gaben wir unsere Vespas zurück und verbrachten den Rest des Tages mal wieder in der Stadt. (Sie können auch über Trianda mit dem
Bus herfahren.)
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