Essen & Trinken
Eine Einladung von den Essensanimateuren an der Sokratou Straße oder sonstwo in der Stadt haben wir immer dankend abgelehnt und sind jedesmal zielstrebig zu unseren Lokalen marschiert.
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Nireas (Platia Sofkleous)
Hier haben wir hervorragenden Fisch und Salat mit frischen Kräutern gegessen. Für abends empfiehlt sich Tischreservierung. Vor allem, wenn es kühler ist. Was die Küche bietet ist gut.
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Sea Star (direkt daneben)
Wir warteten dort mind. 1 Stunde, da der Wirt nach einem anstrengenden Mittag noch schlief. Die Frau des Hauses und ein Verwandter sorgten so lange für unsere Unterhaltung und unser Wohl. Der griechische Kaffee, samt frischem Brot und Oliven ging auf Kosten des Hauses. Wir waren an diesem Abend, vom Hunger geplagt viel zu früh dran und die beiden wollten uns einfach nicht mehr gehen lassen. Der Wirt erschien und wir suchten in der Kühlkammer unsern Fisch aus, der alsbald köstlich auf dem Grill duftete. Was soll ich mehr sagen, als daß das Warten sich gelohnt hatte.
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Ile Flottante (ebenfalls daneben)
In diesem Tageskasse trifft sich ein bunt gemischtes Völckchen diverser Aussteiger zum morgendlich - mittäglichen Schwatz.
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To Diafani (Platia Arionou)
Sehr gut gegessen haben wir auch am Arionou - Platz vor dem türkischen Bad.
Die Besitzer dieser Taverne kommen aus Karpathos. Hier gibt es alles, was die griechische Küche bietet.
Die Frauen stickten die Aussteuer für die Tochter des Hauses. Die Wirtin zeigte sie stolz herum und Oma kämpfte ums entsprechende Fernsehprogramm mit dem Wirt.
Zum Abschluß gingen wir noch in die nette Bar gegenüber. Auf der Terrasse oben konnten wir über den kleinen Platz schauen. Zum Ouzo gab es stets kleine Mezedes.
Den Namen weiß ich nicht mehr, aber an der Platia Arionos gegenüber vom Türkischen Bad ist sie sicher leicht zu finden.
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Café Nundon (Odos Sokratou) Unbedingt hingehen!
Dieses uralte Kafenion mit dem Kieselmosaikboden, Spiegeln und spärlicher Möblierung ist was ganz besonderes. Einheimische, bisweilen recht alte Männer sind hier in der Überzahl, spielen Tavli, trinken Raki und betrachten immer wieder ungläubig die vorbeiziehenden bis zur Geschmacklosigkeit leichtbekleideten überwiegend rothäutigen skandinavischen und englischen Touristen. Die deutschen Besucher im Jogginganzugpartnerlook fand ich ebenfalls etwas gewöhnungsbedürftig. Aber solange ich nicht so herumlaufen muß, kann es mir ja egal sein, oder? !
Das Café hat sicher schon vieles gesehen und vor allem bei der griechischen Diskutierfreude über Gott und die Welt auch gehört. Es schließt so gegen 23.00 Uhr.
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