SitiaEin weithin sichtbares venezianisches Kastell trohnt über der Stadt. Ansonsten gibt es hier noch kaum Tourismus, aber dafür viel Grün und malerische Gassen. Auf der Durchfahrt heute sahen wir auch nicht mehr. Freunde sagten uns, daß der Eindruck so schon stimme. Es geht wohl bisher recht beschaulich zu. Traditionelle Tavernen, wenig Souveniershops und insgesamt eine recht normale Kleinstadt.Der lange Sandstrand, der unmittelbar an die Paralia anschließt und im Verlauf mit bizarren Felsplatten durchsetzt ist, liegt leider direkt an der Uferstraße. Es sieht allerdings so aus, als ob die ruhigen Zeiten hier bald vorbei sind. |
Weiterfahrt nach PalekastroAußerhalb der Stadt passieren wir eine futuristisch wirkende, im Aufbau begriffene Ferienwelt. Das fast schon im Niemandsland erbaute Dorf wird wohl eine Time-Share Anlage. Seltsam gespenstisch liegt sie da in der Abendsonne. Wir fahren weg vom Meer, hinein ins Land. Die Landschaft wird immer karger, wir sind als Einzigste noch unterwegs auf der einsamen Straße. Fast schon etwas unheimlich. Haben wir uns verfahren? Nein, es gibt wirklich nichts anderes, als diese wüstenähnlich Einöde. Aus unserem Reiseführer erfahren wir, dass man unter der kargen Erde noch viele minoische Schätze vermutet. Deshalb wurde für die ganze östliche Küstengegend ein Baustopp angeordnet. Bei Sonnenuntergang erreichen wir schließlich unser heutiges Ziel Palekastro. Nicolas hat bis zum Schluß gut durchgehalten, aber jetzt ist sind wir genauso froh wie er, endlich angekommen zu sein. |