Samstagsmark in MiresDer Wochenmarkt in Mires ist der größte in Südkreta. Wer buntes Markttreiben an sich schon mag ist hier genau richtig. Hervorragend schmeckte uns die eisgekühlte Zimtlimonade. Der freundliche Straßenverkäufer schenkte uns für ca. 1,20 DM so lange nach bis wir nicht mehr konnten. Nach dieser wirklich empfehlenswerten Erfrischung schlenderten wir über den Markt. Zwischendurch ein Eis für Nicolas, Vorhänge für Heidi und viele Eindrücke für mich. Außer griechischem Alltagsleben hat das Binnendorf nichts Sehenswertes zu bieten. Das samstägliche Gewusel ist allerdings wirklich einen Besuch wert. |
Besuch in Phästos oder FestosAuf dem Rückweg nach Matala dann ein kurzes Eintauchen in die Antike. An der Straße auf einem Hügel liegt Phästos, die aus archäologischer Sicht zweitwichtigste Fundstätte nach Knossos. Hier soll dem Mythos nach ein Sohn von Zeus und Bruder des Minos geherrscht haben. Wer sich für Bruchstücke und Ruinen interessiert, dazu viel Phantasie mitbringt kann sich durchaus vorstellen, wie es hier früher wohl mal ausgesehen hat. Es ist die Lage, die uns am meisten beeindruckte. Einfach phantastisch. Die alten Griechen verstanden was vom Wohnen in unverbaubarer Aussichtslage. Ringsum fruchtbare Ebene, hohe Berge in der Ferne und im Süden das Lybische Meer ... Die Fundstücke befinden sich im archäologischen Museum von Heraklion.Uns hat damals vor Jahren Knossos mehr beeindruckt, weil es mehr zu sehen gab. Vielleicht auch, weil es die erste direkte Begegnung mit der minoischen Kultur war.Vielleicht auch nur, weil die Erinnerung das Bild geschönt hat, wer weiß. |
| Den Rest des Tages verbrachten wir teils an der kleinen Poolbar und teils im Pool. Daß wir abends zu Maria gingen, versteht sich von selbst. |