Matala Komo Beach

Taxifahrt zum Komo Beach

Wir hatten Glück und bekamen ein Taxi, dessen Fahrer bereit war uns zum Komo Beach zu fahren. In Matala selbst gibt es übrigens nur 2 Taxis.
Viele Menschen kommen per Taxi nach Matala und die Fahrer sind über ( fast ) jede Rückfahrt froh. Die beste Chance, eines dieser Taxis zu bekommen, ist in der Stadt. Für die Fahrt zum Komo Beach nach alten Taxis Ausschau halten, den neueren ist die Staße zu schlecht. Kostet ca. 6.00DM.

TIP
Bei Taxifahrten zuvor den Preis erfragen. Entweder macht der Fahrer einen Festpreis oder fährt ( meist nur in größeren Städten ) mit Taxameter. Ansonsten können kleine Fahrten auch sehr teuer werden.

Der Weg von Pitsidia zum Komo-Beach ist seit längerem geteert, so dass jedes Taxi dort hin fährt. Dementsprechend ist der Strand direkt am Parkplatz in der Hochsaison recht voll. Liegestühle und eine Kantina sind mittlerweile ebenso vorhanden. Geht man aber zu Fuß durch die Landschaft und hält sich überwiegend rechts auf dem Trampelpfad, trift man auf einen fast Menschenleeren Strand mit vielen Bäumen. Der 20 Min. Fußmarsch wird mit einer wunderschönen Natur belohnt.
© Ariane Ouaden 1. September 2001

Kleine Bemerkung am Rande: endaxi bedeutet nicht, daß Ihnen jemand ein Taxi andrehen möchte sondern heißt in Ordnung, bzw. ok auf griechisch. Kurzform des sehr häufig verwendeten Wortes ist: daxi oder ndax

Das antike Gorty

Direkt am Komo Beach liegt die Ausgrabungsstätte des antiken Gorty, dem Hafen von Phaestos. Gut eingezäunt können die Überreste nur von ferne gesehen werden. Ganz hinten am Strand gibt es eine Taverne mit Sonnenschirmen als einzigste Schattenspender und oben am Weg ein Kiosk mit Erfrischungen.

Strandwanderung nach Kalamaki

Wir sind von Gorty aus am und im Meer entlang nach Kalamaki gewandert. Der Strand hier ist sandig bis grobkiesig. Viele FKK-Fans säumen das Meer. Kleinere Tamarisken im Hintergrund spenden hie und da spärlichen Schatten.
Die heutige Wanderung gefällt dem Zwerg. Durchs Wasser waten, sich ab und zu von Wellen anspritzen lassen, Muscheln und "Edelsteine" finden ist so ganz nach seinem Geschmack. So gelangen wir schließlich nach einer guten Stunde nach Kalamaki.

Kalamaki

Ein kleiner Ort am Meer. Der Hauptplatz mit Hotel und Kafenion ist auch abendlicher Treffpunkt. Ansonsten zunehmend mehr Rooms-For-Rent, Studios mit Kitchencorner, kleinere "Hotels". Sogar ein Freibad gibt es, wo man sich am kleinen Süßwasserpool gegen Gebühr sonnen kann. Die kleine Streusiedlung bietet sich für ruhige beschauliche Tage am Meer sicher an. Auto ist m.E. unbedingt empfehlenswert. Ansonsten sitzt man in Kalamaki ziemlich fest.

Taverne Delphinia

Auch in Kalamaki hatten wir im schnellen Einvernehmen unsere Taverne gefunden.
Leckerer Vorspeisenteller, schöne neue Klos, blaue Kacheln und blaue Stühle. Direkt am Strand mit Sonnenliegen - und schirmen, sowie einer Süßwasserdusche. Dies alles durfte dann auch nach einem Frappe kostenlos benützt werden. Ob das auch in der Hochsaison gilt, habe ich nicht nachgefragt.
Laut Aussagen von anderen Reisenden, die wir hier trafen sollen die Tavernen Ilios und Avra auch noch ganz gut sein. Auf alle Fälle gibt es hier einige Tavernen direkt am Strand, so daß hier sicher jeder was nach seinem Geschmack finden kann.

Kinderpool in Kalamaki

Der Strand selber ist an bestimmten Stellen ideal für Kinder. Durch Felsablagerungen entsteht ein kleiner natürlicher Pool. Auch kleinere Kinder können dort gefahrlos im gut erwärmten Meer baden. Ansonsten wird es schnell tief und daher für Nichtschwimmer nicht so geeignet. Der Sand eignet sich gut zum Burgenbau.
Statt nun in Ruhe im Schatten unterm Sonnenschirm zu liegen und gemütlich ein Buch zu lesen geht es im Urlaub mit Kind oftmals ganz anders zu. Nach Frappe für die Erwachsenen und Lemonada für den Zwerg geht es los: Burgenbauen, Sand schaufeln, Straßen - und Türmchenbau ..... so ändern sich Urlaube.

Eine Patentante taugt nicht zum Delphin


Dazwischen ab ins Meer um als Boje für den Nichtschwimmer im Wasser zu stehen. Da ich selber halt gerade einigermaßen gut Brustschwimmen kann, bin ich als Rettungsinsel nur da tauglich, wo ich auch noch stehen kann.
Für Nicolas ist es ein großer Spaß und der überträgt sich auf alle Fälle. Er hatte im Flugzeug einen Film gesehen, wo ein Delphin einen ins Wasser gefallenen Hund rettete indem er unter ihn schwamm. Der Hund stand dann auf ihm drauf und gleitete so getragen übers Wasser. Dies hatte ihn schwer beeindruckt und er wollte das unbedingt auch mit mir probieren. Trotz meiner angemeldeten Bedenken lies ich mich überreden. Nach diversen Versuchen, ich um etliche Liter Salzwasser schwerer, erkannte er schließlich: " Als Patentante bist Du toll, aber als Delphin taugst Du nicht!"

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Zuletzt geändert am Sonntag, 29. August 1999.