Preveli

Allein schon die Bootsfahrt entlang der wild zerklüfteten Küste mit immer wieder auftauchenden kleinen Buchten, wo sich im Dunst die Berge die in weiter Ferne hoch aufragen blau verlieren, das türkis bis tief dunkelblau schimmernde Wasser ist ein Erlebnis.

Ja, und dann erst der Strand von Preveli an der Mündung des Megalopotamos. Feiner Kiessandstrand, ein ganzjährig fließender Süßwasserfluß, Palmen über Palmen, Dschungellandschaft aus Eukalyptus - Oleander - und anderen Bäumen wirken fast Oasenhaft. FKKler, Badetouris, übriggebliebene Aussteiger und eine windschiefe Cafebar... wirklich alles tummelt sich hier.
In der Hochsaison ziemlich überlaufen. Als wir damals hier landeten schlugen noch die Buschtrommeln der älteren Hippies. Auch lag teilweise ziemlich Müll rum von den Bewohnern der Palmenanlage.

Für Wanderfreunde:

  1. Vom noch bewohnten Kloster, (das weiter unten im Tal fiel türkischer Brandschatzung zum Opfer ) zum Schluß recht steiler Abstieg über einen Feldweg. Das Kloster kann übrigens zu entspr. Zeiten besichtigt werden. Unbedingt festes Schuhwerk.
  2. Über die venezianische Brücke auf der Straße an der alten Abtei vorbei gelangt man ebenfalls in dieses südseehaft anmutende Paradies. Man muß hier allerdings durchs Flußbett waten.

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Zuletzt geändert am Sonntag, 29. August 1999.