Heraklion / IraklionDie größte Stadt der Insel ist das Verwaltungs -, Industrie -, und Agrarwirtschaftszentrum Kretas. Die moderne Stadt ist ein lärmendes städtebauliches Durcheinander mit zeitweiligen Verkehrschaos und allem Gestank und Gerüchen die eine Metropole des Südens so zu bieten hat. Jeder hats eilig, die Autos sowie die Fußgänger und jeder scheint jedem seinen Platz abspenstig machen zu wollen.Wenn man aus der Beschaulichkeit des kleinen Matalas hier durchkommt trifft einen fast der Schlag. Wohnsilos jeglicher Ausmaße in überwiegend zementgrauer Einheitsfarbe, Antennenwälder auf den Dächern, Losverkäufer, Schuhputzer, fliegende Händler mit Bauchläden und zwischen parkenden Autos Tische und Stühle von Straßencafes. Auch beim zweiten Besuch fanden wir die Stadt einfach scheußlich. Es gibt noch ein wenig historisches Gemäuer wie z.B. das Kastro am Hafen und venezianische Mauern mit Stadttoren, aber außer dem Morosini - Brunnen und der Marktgasse in der 1866 - Straße nichts, was einen Spaziergang hier attraktiv machen könnte. Das einzig wirklich lohnenswerte in Iraklion ist das Archäologische Museum an der Platia Eleftherias. Von 8 - 18 geöffnet, Montagvormittag geschloßen. Im Winter nur bis 17 Uhr. Die vom Reiseführer vorgeschlagenen 2 Stunden haben uns bei weitem nicht ausgereicht. Die hier zusammengetragenen Fundstücke und Relikte samt Statuen eröffnen wirklich umfassende Einblicke in die längst vergangene minoische Welt, in die Kunst und das Alltagsleben. Genial, was für Schätze hier anzuschauen sind. |
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