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| Der dramatischte, vielleicht sogar der spektakulärste Weg der gesamten Küste. Der Pfad über die Felsenabstürze zwischen Campiglia und Portovenere ist atemberaubend. Man bräuchte nicht schwindelfrei zu sein, meinte unser Reiseführer. |
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Höhenunterschied 550 m - Länge 4¾ km - 4½ bis 5½ Stunden.
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Aufstieg zum TelegrafoDer alte Wallfahrtsweg zur Madonna von Monte NeroDer Weg geht vom Bahnhof los, die Hauptstraße hoch bis zu den letzten Häusern des Ortes. Beim Croce Bianca (Rotes Kreuz) beginnt der eigentliche Wanderweg,
Vom Plateau mit der Kirche aus hat man eine herrliche Sicht runter auf Riomaggiore und auf den Küstenbogen der Cinque Terre. Wir sind noch früh am Morgen und haben reichlich Auswahl unter den aufgestellten Bänken - ein idealer Platz für die erste Rast.
Gemächlich weiter zum Telegrafo
Weiter bergan durch einen Kiefernwald gelangen wir nach Lemmen, einer kleinen Gruppe von Häusern, die nur noch teilweise bewohnt sind. Auf den bewirtschafteten Terassen schützen oft Hecken aus Baumheide die Reben vor dem Wind. Sie wechseln sich ab mit aufgegebenen Kulturen, wo nur noch hie und da eine wilde Rebe im Unterholz wächst. Immer wieder führen Lastenlifte in die Tiefe und wir gehen weiter bergan, bis wir schließlich den Telegrafo erreichen und in der Bar Natale erst mal eine größere Pause einlegen. (Hier, ebenso wie im Il Caminetto wäre wiederum eine sehr gute Gelegenheit zum Essen).
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Auf dem Kamm nach Campiglia
Nach der Mittagspause ging es auf der Höhe weiter. Hinter Campiglia gibt es auch einen hervorragenden Rastplatz und Aussichtspunkt. Achtung, der Weg macht kurz zuvor einen 120 Grad Knick. Tip: Campiglia besitzt zwei Restaurants, einen Lebensmittelmarkt und eine Busverbindung nach La Spezia. Entlang der Steilküste nach Portovenere
Zunächst lies sich alles noch ganz harmlos an: Im stetigen Auf und Ab ging es weiter durch Pinienwälder. Das Meer blitzte von unten herauf. Und dann ging es auf einem wirklich atemberaubenden Wegstück auf steinigem Pfad oberhalb der Felswände weiter. Ich bin bisweilen fast auf allen Vieren um die Felsabstürze gekrochen, Gerhard, nicht ganz so schwindelfrei hinterher - während ein junges italienisches Pärchen gazellengleich über die Felsen hüpfte und so schnell verschwand, wie es aufgetaucht war. Alles in allem einfach grandios.
PortovenereDer mittelalteliche Ort wird vom großen Castello überragt. Die dem Meer zugewandten mehrgeschossigen Häuser bilden eine einzigartige farbige Front, die wie eine Stadtmauer aussieht.Die sehr schmalen Häuser haben eine erstaunliche Tiefe.
Sicher auch sehenswert ist die Kirche San Pietro, die auf einer kleinen Halbinsel liegt. Von dort aus hat man einen schönen Blick auf die Steilküste von Muzzerone und Catellana sowie auf das Vorgebirge von Tramonti. An Hafen scheint noch die Sonne und als wir durch eins der Häuser durchgehen, landen wir plötzlich auf der dusteren Rückseite, der Hauptstraße Via Cappelini. Überall kleine Geschäfte, Lokale und zahlreiche geschmückte alte Häuser. Nach der doch recht anstrengenden Wanderung und kurzem Ortsbummel blieben wir dann doch lieber im Hafen sitzen, holten uns was zu trinken und warteten auf die Abfahrt des Schiffes. Mit dem Schiff die ganze Küste entlang
Der krönende Abschluß dieses wundervollen Tages war die Rückreise nach Monterosso mit dem Schiff. Angestrahlt vom warmen Licht der Abendsonne zogen nochmals alle Dörfer der Cinque Terre in all ihrer Schönheit und Farbenpracht vorüber - Postkartenromantik pur. Bilder davon finden Sie vor allem Zwischen Himmel und Meer
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