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Behandlung Dornwarzen

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Fußsohlenwarzen

auch Plantarwarzen, Dornwarzen oder Sohlenwarzen genannt, sind gutartige (benigne) Epithelhyperplasien (Akanthome). Sie werden von den humanen Papillomviren ausgelöst und per Schmierinfektion übertragen.

Die Fußsohlen könnn sowohl von den „Gewöhnlichen Warzen“ (Verrucae vulgares) als auch von den eigentlichen „Fußsohlenwarzen“ (Verrucae plantares) befallen werden können, bei denen man grundsätzlich wiederum zwei verschiedene Typen unterscheidet:

  • Mosaikwarzen
    Diese Warzen breiten sich nur oberflächlich an Fußsohlen oder Zehenballen aus, verursacht meist keine Schmerzen. Auch nach beetartiger Ausbreitung bleiben die meisten Betroffenen beschwerdefrei.
  • Dornwarzen
    Sind einzelstehende, tief nach innen wachsende (endophytische) Plantarwarzen (Myrmezien). Dieser Warzentyp bildet sich an den Zehenunterseiten und den druckbelasteten Regionen der Fußsohlen aus, wächst dort erheblich in die Tiefe und ist oft von einer Hornschwiele bedeckt. In der Tiefe kann sich der Warzendurchmesser beträchtlich vergrößern und erreicht nicht selten das Doppelte des Ausmaßes an der Hautoberfläche.

    Vor allem im Fersenbereich können sehr tief sitzende Dornwarzen außerordentlich große Ausmaße annehmen und sind damit auch nur schwer zu behandeln. Beim Auftreten in der Fortbewegung können Dornwarzen durch die Belastung mit dem Körpergewicht bis an die sehr empfindliche Knochenhaut (Periost) stoßen und lösen dadurch in der Regel dann spätestens beim Gehen heftige Schmerzen aus.

Nach Wikipedia - Warze - 3.3 Fußsohlenwarzen

Der konkrete Fall

Einer unserer besten Führer hat schon seit vielen Jahrzehnten Dornwarzen. Darum ging er nur noch in geschlossenen Schuhen. Vor zwei Jahren führten die Warzen zu stärker Entzündungen an beiden Fußsohlen rund um die Warzen. Mit täglichen warmen Fußbädern und dem Einpinseln mit Veruccid galng es die Entzündungen weit zurückzudrängen und er konnte wieder eingermassen laufen. Wir machten uns schon Gedanken über die weitere Behandlung.

Leider machte uns im Herbst 2009 der Ausbau der Strassenverbindung Calheta - Asspomada dann einen Strich durch unsere Bemühungen. Statt in Sandalen war er mehrere Wochen als Mauerer in geschlossenen Schuhen 6 Tage die Woche von morgens 7 bis abends 6 Unr auf der Bausstelle - um Geld zu verdienen für den Ausbau seines Hauses. Die täglichen warmen Fußbäder entfielen - und ein kapverdianischer Mann kann nicht in Sandelen auf die Baustelle zum arbeiten gehen.

Jetzt humpelt er nur noch am Stock durch die Gegend. Ob Fußbädern und Verrucid nochmals zu einem stabilen Zustand erreichen, ist momentan wirklich fraglich.

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Last Update: 15.12.2007  © ReiseTräume - Anfrage