KapverdenKapverden: Santo AntãoCabo Verde
Mit der Fähre nach Mindelo

Esperamos Passagem

Am nächsten Tag haben wir viel Zeit zum Rumhängen. Die Mar Azul fährt erst um 17:00 los. Wir haben alle Zeit der Welt und können in Ruhe auf normale Aluguer warten. Ein Taxifahrer spricht uns an. Wir sagen ihm, daß wir auf Mitfahrt warten, worauf er kurz drauf wiederkommt. Er hat irgendwo zwei weitere Fahrgäste aufgetan und nimmt uns mit dazu. So haben wir auf Santo Antão schließlich alle Fahrzeuge mal ausprobiert. Am interessantesten finden wir den Fensterplatz direkt hinterm Fahrer im Toyotabus. Sie haben hier die beeindruckendsten Ausblicke ins Land. Am bequemsten und schnellsten ist das Taxi. Am originellsten und luftigsten ist der Pickup.

Abschied von Santo Antão

Stadtpark I

Uferstraße mit Blick zum Hafen

Stadtpark II

Wir bummeln noch ein wenig durch Porto Novo. Der Ort wirkt wenig ansprechend. Viele ärmliche Backsteinhäuser, ein paar koloniale Überreste und ein paar neuere Villen. Am schönsten und unterhaltsamsten war es im kleinen Stadtpark an der Uferstraße. Hier konnten wir im Schatten dem Leben in den Straßen zwischen Fischhalle und Ort zusehen.

Die Mar Azul

Beim Beladen [] Mar Azul [] Ab 15:30 geht es los. Aus allen Teilen der Insel kommen die verschiedensten Aluguers nach Porto Novo. Auch wir machen uns auf. Plötzlich geht es rund. Die Mar Azul schaukelt in den Hafen. Überall werden Menschen und verschiedenste Güter in die wartenden Aluguers verteilt.

Blick von der Mar Azul auf Mindelo in der Abendsonne [] Wir gehören zu den wenigen, die nach São Vicente fahren. Diesmal haben wir Glück. Die Überfahrt ist ruhig und wir erreichen in der Abendsonne Mindelo. Die Hafenhäuser im Abendsonnenlicht sind wie im Weichzeichner pastellfarben getönt. Die mit Palmen gesäumte Uferstraße läßt den Glanz vergangener Zeiten erahnen. Die deutlichen Verfallserscheinungen des Torre de Belem sind aus der Ferne überhaupt nicht sichtbar.

Karfreitag Abend in Mindelo

Wir gehen ins Chez Loutcha. Trotz der Bitte, sparsam mit dem Wasser umzugehen, genießen wir beide, nach fast 6 Tagen ohne warmes Wasser gründlich zu duschen. Wir haben eine Suite bekommen mit Fenstern zur Straßenkreuzung. Nach Tagen der Ruhe in unserem Privatzimmer, war der Straßenlärm hier erheblich.

Das Abendessen im Hotel war besser als im Sodade.

Es war Karfreitag, die Menschen in und um die Kirche. Das Nachtleben, welches wir bereits zu Beginn unserer Reise suchten, findet wohl zu einer anderen Jahreszeit statt. Wir haben es jedenfalls auch heute nicht gefunden. Nach kurzer Suche sind wir doch lieber ins Hotel zurück.
Hier haben wir uns telephonisch für Praia auf der Achada do Santo António in der Pension Holanda ein Zimmer besorgt.

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Reiseberichte (Erlebt, photographiert & dokumentiert von Sibylle & Gerhard)
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