KapverdenKapverden: Santo AntãoCabo Verde
Ponta do Sol

Freundliche Menschen

Zwei Mädchen der kirchl. Jugendgruppe Palmsonntag vor der Kirche Dorfstraße vom Hafen Richtung Fontainhas
 

Wir sind am Palmsonntag hier angekommen und der ganze Ort ist in wechselnden Abständen und in wechselnder Besetzung mehr oder minder den ganzen Tag vor der Kirche. Die Lieder, sind voller Schwung und mitreißend. Es wird gelacht, geklatscht, getanzt und aus voller Kehle wunderbar gesungen. Die Begeisterung mit welcher der Gottesdienst gestaltet wird, ist einmalig.

Auch an den normalen Werktagen hat es uns in Ponta do Sol gut gefallen. Das Städtchen hat Atmosphäre und viele faszinierende Menschen, die uns und die wir immer wieder aufs neue freundlich grüßen. Es ist einfach wohltuend, wie viel und gerne wir angelacht und zurückgegrüßt werden, nach einem bom dia, boa tarde oder boa noite, je nach Tageszeit.

Auf den Kapverden haben die Menschen noch Zeit, ihr Gegenüber wahrzunehmen, zu grüßen, zu lachen und manchmal auch von besseren, grüneren Zeiten zu erzählen.

Zimmersuche

Laut Führer sollte es bei Lela Leite nette Zimmer geben. Dort angekommen war zu unserem Bedauern alles belegt. Auch Dona Luisette hatte keine Zimmer mehr frei. Sie schickte uns in den Ort zurück zu einer Privatvermieterin von der aus wir hilfreich weitergeleitet wurden. So bekamen wir schließlich ein Zimmer mit eigenem Bad/WC. Es kostete nur 1000 Escudos, war sauber, groß und sogar mit kleinem Vorraum zum Innenhof des Hauses.
Was wir erst bedauerten, stellte sich später als Gewinn heraus. Ein portugiesisches Ehepaar, das des öfteren noch unseren Reiseweg kreuzte war bei Lela Leite recht unzufrieden. Das Gemeinschaftsbad wurde nie geputzt und war dementsprechend schmutzig. Als wir uns die Zimmer anschauten, roch es dazu noch sehr heftig. Der Wirt will aber neu anbauen und dann soll jedes Zimmer ein eigenes Bad bekommen. Ob es damit insgesamt sauberer wird, wer weiß.
Ponta do Sol I Ponta do Sol II

 

Restaurant Lela Leite

Wir fühlten uns jedenfalls wohl in unserem Privatzimmer. Morgens gab es Frühstück im Esplanade und abends ließen wir uns von Jesus bekochen. Da zunächst nur wenig Essensgäste da sind und seine Küche klein ist, möchte er die Abendessenbestellung schon am liebsten am Vortag haben, inklusiver gewünschter Essenszeit. Als Restaurant ist Lela Leite zu empfehlen.

Es gibt sogar zwei Möglichkeiten draußen zu sitzen. Einmal direkt vor dem Eingang, zu empfehlen vor dem Essen, da Sie hier viel vom Dorfleben mitbekommen. Wenn mehr Gäste da sind wird die Terrasse im zweiten Stock geöffnet. Der Ausblick hier eher Hinterhofatmosphäre, aber auch ganz nett.

Fisch, Marisco, Languste soade, Huhn, alles war lecker zubereitet und schmeckte uns bestens. Die Pommes waren allerdings so salzig, daß die Vermutung entstand, der Wirt wolle übers Essen seinen Getränkeumsatz steigern.

Tip:   Wir fanden hier die schönsten Postkarten der Inseln.

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