KapverdenCabo Verde - Várias VozesCabo Verde
Die Insel Maio

Erlebnisse und Bilder
von Ursa & Konrad Reinhardt.

Dann waren wir eine Woche auf Maio - in Vila do Maio im Marilu. Das war ein Kontrast (zu Fogo [gsc]), hier schreibe ich mal ausführlicher, denn bei Ihnen steht davon gar nichts.

Bildergalerie

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Bericht

Schon im Flugzeug nach Maio waren wir die einzigen Ausländer. Im Marilu fielen die fast in Ohnmacht, als wir auf der Matte standen. Wir bekamen dann auch unser Zimmer, oh Wunder, es gab warmes Wasser !! Wollte ich hiermit anmerken.
Da wir die einzigen Gäste waren, wurde im Hotel nicht gekocht. Die Damen, die sich dort langweilten, machten alle einen sehr schläfrigen Eindruck. Waren aber sehr nett. Zum Essen gingen wir jeden Abend ins Bom Sossego, auch dort aßen oft nur wir. Es gab immer Fisch, was uns immer recht ist. Dort waren die etwas dynamischer, denn der Chef war im Hause und kochte prima.
Wir sind dann auch zu Fuß nach Morro gelaufen, dort waren auch keine Touristen. Eine neue Anlage war in Betrieb, ohne Gäste. Die hübsche Anlage von dem Franzosen wurde nur von einer einheimischen Familie bewacht. Der Franzose soll sich an einem sehr jungen Mädchen vergriffen haben und jetzt im Gefängnis sein. Sagte man uns.

Dann fand ich in Vila do Maio im Jugendzentrum die Möglichkeit zu mailen. Ein Amerikaner, gefördert von der Regierung, gibt Computerkurse. Das war prima. Dort lernten wir einen Mann von Sardinien kennen und heuerten ihn für einen Tagesausflug rund um die Insel an. Wir übernahmen die Kosten für den Leihwagen, und zahlten ihm ein Honorar. Er fuhr und hatte noch einen einheimischen Freund aus Morro mit. Der Einheimische kannte jeden Weg, der Sardinier konnte mit den Leuten bestens kommunizieren.
Wir besuchten jede Menge Familie vom Alex, dem Mann aus Morro.
Die Fahrt war sehr interessant.

Maio hat uns gut gefallen, wir fragen uns nur, wann dort dann die Touristen sind. Es wird am Rand von Vila do Maio viel gebaut, aber für wen??

Das wärs, wir fahren bestimmt mal wieder nach Cabo Verde. Mit der Sprache kam ich gut zurecht. Ich kann etwas Spanisch und Französisch, das ging irgendwie.

Viele herzliche Grüße

Ursa und Konrad Reinhardt

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© Ursa und Konrad Reinhardt