"Kein Platz für Ballermann und Co" -
Wie Kapverde seine Inseln vermarkten möchte
Karneval in Mindelo – Anziehungspunkt für Touristen aus aller Welt Foto: Reategui |
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Für die einen ist sie der Inbegriff von paradiesischem Strandurlaub, für die anderen nichts anderes als eine langweilige staubige Sandwüste, wo weder Baum noch Strauch gedeihen: Sal, zweitkleinste und doch eine der wichtigsten kapverdischen Inseln, Einfallstor für rund 70.000 Touristen pro Jahr, die den sonnenüberfluteten Inselstaat zum Objekt ihrer Ferienträume machen.
Und machen sollen, wenn es nach dem Willen der kapverdischen Regierung geht. Doch der Ansturm von erholungsbedürftigen Europäern ist für das wirtschaftlich arme Kapverde eine große Herausforderung. Einerseits braucht das Land Devisen und will daher den Tourismus fördern. Andererseits befürchtet es negative Begleiterscheinungen wie Umweltzerstörung, Kriminalität, Überforderung der vorhandenen Infrastruktur und nicht zuletzt eine wachsende Kluft zwischen Arm und Reich.
Im Februar 2002 untersuchte das Koproduktionsteam von Rádiotelevisão Cabo-verdeana und Deutsche Welle zehn Tage lang die touristische Wirklichkeit des Landes, sprach mit Hoteliers und Urlaubern, mit Ingenieuren, Planern und den Bewohnern der Ferienorte - und ließen sich vom Karneval in Mindelo und der melancholischen Musik der Kapverde mitreißen. Folgen Sie den beiden Autoren, Moisés Evora und Petra Reategui, auf ihrer Reise durch den Inselstaat.
Produziert wurden zwei portugiesche Programme. Die deutsche Fassung wurde am 2. Oktober 2002 im Nord-Süd-Forum des Deutschen Programms der DW ausgestrahlt.
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