Betreff: Wieder zuhause (leider) Datum: Thu, 27 Nov 2008 15:33:09 +0100 iebe Frau Schellmann, lieber Herr Schellmann, nun sind wir den zweiten Tag wieder zurück im eisig kalten Deutschland, und ich möchte gleich kurz ein DANKE zurück in die kapverdische Sonne zu Ihnen schicken. Wir hatten einen wunderbaren, ganz außergewöhnlichen Urlaub auf den Inseln. Land und Leute haben von Tag zu Tag mehr unser Herz gewonnen, auch wenn oder gerade weil jede Insel wieder so ganz anders ist. Landschaften, Wanderungen, Aus-Blicke, Menschen und Begegnungen waren zum Teil einfach überwältigend. Außerdem hat alles super gut geklappt und wir haben uns immer "gut betreut" gefühlt. Dass gerade unsere Tage auf Sal Wolken verhangen waren - nun, diese "Reklamation" richten wir wohl an irgend jemand anderen ;-) Als Rückmeldung zu Sal ist vielleicht interessant, dass wir uns auf dieser touristisch doch extrem erschlossenen Insel (wie gut, dass Sie uns von den Allinclusive Hotels abgeraten haben!) in unserem Hotel, dem Morabeza, mit am wenigsten (im Vergleich) wohlgefühlt haben. Das Morabeza ist sicher eine gute - wahrscheinlich die beste - Empfehlung für Sal, der Service ist freundlich, aber es ist einfach groß (und dabei, immer größer zu werden, Neubau um Neubau entstehen) und unpersönlich und der Meerblick war eher weniger als mehr Meer. In Mindelo haben wir zwei besonders schöne, sowie kulinarisch als auch musikalisch genussreiche Abende im Tradisson&Morabeza verlebt. Danke für diesen Tipp. Das Hotel Porto Grande war Dank seiner tollen Lage am Platz und den damit verbundenen Logenplätzen auf dem Balkon eine gute Wahl (als Tipp von uns hierzu: es gibt ziemlich muffige Zimmer, aber es gibt auch andere). Eine Entdeckung, die sich lohnt weiterzugeben: Auf Santo Antao in Porto Novo gibt es eine nette kleine Bar mit Restaurant von einem Italiener, der richtig gut und zu vernünftigen Preisen kocht (bzw. seine Köchinnen tun das) und außerdem ein sehr sympathischer Mensch ist. Es heißt La Lampara, ist nahe beim Hafen, in der Straße, in der auch Rathaus und Tribunal sind. Das Essen im ArtRessort schien uns überteuert; es war gut, aber die Atmosphäre im Restaurant ist doch eher unterkühlt. Überhaupt war dort alles sehr professionell und komfortabel-geschmackvoll, aber wie lange sich ein Hotel mit so vielen vorhandenen und so wenig besetzten Zimmern halten kann? Wir fanden es übrigens sehr gut, nicht wie die meisten auf "der anderen Seite" zu wohnen. Das kleine Städtchen hat uns gut gefallen, und wir fanden es besonders schön, uns von dort aus auf den Weg über oder in die Berge zu machen. Vielen Dank noch mal für Ihre Begleitung, alles Gute und vielleicht bis zum nächsten Mal. Grüße aus Würzburg Gabriele und Hans Hummel |
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